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SPORTFACHHANDEL: Vorsprung durch Wissen

Chris Sports in Münchwilen zeigt mit dem neuen Kompetenzzentrum «The Lab», wie ein engagierter Distributor Online- und Auslandeinkäufen die Stirn bietet.
Peter Hummel
«The Lab»-Coach Christian Bättig, Architekt Dani Burkhart und Bike-Spartenleiter Tom Brown (von links) anlässlich der Eröffnung der Räumlichkeiten. (Bild: Peter Hummel)

«The Lab»-Coach Christian Bättig, Architekt Dani Burkhart und Bike-Spartenleiter Tom Brown (von links) anlässlich der Eröffnung der Räumlichkeiten. (Bild: Peter Hummel)

Peter Hummel

Am Anfang standen eine günstige Gelegenheit und eine alte Seilschaft: Gegenüber dem Hauptsitz von Chris Sports in Münchwilen wurde eine Industriehalle frei. Da erinnerte sich Inhaber Christian Bättig an seinen alten Freund Dani Burkhart in St. Gallen. Dieser ist der ehemalige Chef von Actdis Sport, der seit der Firmenaufgabe vor zwei Jahren als Innenarchitekt tätig ist. Der frühere Zimmermann Bättig und der gelernte Hochbauzeichner Burkhart hatten das Heu sofort auf der gleichen Bühne, und so konnte «The Lab by Chris Sports» innert lediglich acht Wochen realisiert werden – eine Zeit, die es normalerweise nur schon braucht, um die verwendeten Schichtholzplatten zu bestellen, wie Burkhart mit einem Lachen anmerkt.

Showroom, Schulungsraum – und Kontaktort

Chris Sports ist heute einer der führenden Distributoren für den Schweizer Sporthandel und praktisch in allen Breitensportarten vertreten: Biking, Bergsport und Wandern, Schwimmen, Fussball, Multisport, Fitness, Running und Walking, Triathlon sowie Wintersport. Primär ist «The Lab» ein Showroom, in dem vor allem das in den vergangenen Jahren stetig gewachsene Sortiment an Velos präsentiert wird, das im Showroom im Zürcher TMC kaum mehr Platz hatte. 25 Marken sind derzeit im Portfolio, bei den Mountain Bikes Mondraker und Rocky Mountain (beide mit ersten, brandneuen Elektromodellen) und bei den Rennvelos Koga, Look und Van Nicholas; der Rest sind Zubehör- und Bekleidungsmarken wie Bell Giro oder Evoc. In Planung ist zusätzlich eine Werkstatt. Denn wie der Name schliessen lässt, soll «The Lab» viele Funktonen erfüllen: Es soll vor allem auch ein Kompetenzzentrum für Schulungen und Workshops sein, für Personal wie für Händler – schwergewichtig für Bike, aber auch für alle anderen Geschäftseinheiten von Chris Sports: Schuhe, Sportbekleidung, Hartwaren.

Der Firmengründer als Coach, nicht als Chef

«Wir sind in einem permanenten Wandel und müssen nicht nur uns selbst stetig auf­datieren, sondern auch unsere Händler», sagt Christian Bättig mit seinem Bekenntnis zum Fachhandel. «Es geht darum, Vorsprung durch Wissen zu sichern. Know-how ist unser Kapital und unsere Mission.» Der Firmengründer bezeichnet sich nicht als Chef, sondern als Coach. Sein persönlicher Führungsstil soll auch auf die Kunden abfärben: «Wir sind eine Firma, die Menschen noch gern hat – bei uns gibt’s kein Müssen wie sonst bei grösseren Mitbewerbern üblich.» Chris Sports sieht sich denn auch als Beispiel, wie sich der initiative Schweizer Sportfachhandel partnerschaftlich behaupten kann.

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