Sorgen wachsen in Uhrenindustrie

ZÜRICH. Die Aussichten der Schweizer Uhrenindustrie verschlechtern sich. Die Branche ist beunruhigt wegen der Auswirkung der Frankenstärke, der nachlassenden Nachfrage aus Ländern wie China sowie der wachsenden Konkurrenz durch Smartwatches.

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ZÜRICH. Die Aussichten der Schweizer Uhrenindustrie verschlechtern sich. Die Branche ist beunruhigt wegen der Auswirkung der Frankenstärke, der nachlassenden Nachfrage aus Ländern wie China sowie der wachsenden Konkurrenz durch Smartwatches. Das zeigt eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte. 51 Firmenchefs aus der Uhrenbranche wurden befragt. Gemessen an der vom Schweizer Uhrenverband (FH) erfassten Statistik stiegen die Uhrenexporte im Jahr 2014 noch um 1,8% auf einen Rekord von 21 Mrd. Franken. Doch jetzt rechnen lediglich 14% der Chefs für die kommenden zwölf Monate noch mit einem Wachstum. Die neue Konkurrenz durch Smartwatches stuft einer von vier Befragten als eine Gefahr ein. Damit ist der Anteil gestiegen: Vor einem Jahr war es nur einer von zehn. (sda)