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SMI auf Mehrjahrestief: Die Talfahrt geht auch nach Weihnachten weiter

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Donnerstag mit massiven Verlusten aus der Sitzung gegangen. Er befand sich damit im Einklang mit den meisten anderen wichtigen Börsenplätzen in Europa, wo sich weitum die Ausverkaufsstimmung vor dem Jahresende beschleunigte.
Die LED-Wand im Eingangsbereich der Neuen Börse Zürich-West. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza (16. Mai 2017)

Die LED-Wand im Eingangsbereich der Neuen Börse Zürich-West. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza (16. Mai 2017)

(sda) So gaben etwa der deutsche DAX 2,4 Prozent oder der britische FTSE 1,5 Prozent nach. Der Schweizer Leitindex SMI markierte mit einem Minus von 2,6 Prozent einen der trübsten Börsentage des Jahres, unter anderem auch wegen der sehr schwachen Nestlé und Roche. Er schloss bei 8'196 Punkten, das neue Jahrestief liegt bei 8'139 Punkten. Dies ist gleichzeitig der tiefste Stand seit über zwei Jahren. Auf Jahressicht beläuft sich das Minus auf gegen 13 Prozent.

Der Abwärtstrend der Vorweihnachtstage setzte sich damit in erhöhtem Tempo fort. Allein der Dezember brachte dem Leitindex damit einen Einbruch um beinahe 10 Prozent. Und die Volatilität erreichte in der Altjahreswoche am Ende eines eh schon sehr bewegten Börsenjahres einen neuen Höhepunkt.

Hektik der US-Börsen wirkt ansteckend

Damit ist die Hektik der amerikanischen Börsen auch nach Europa übergesprungen. Der Dow Jones war am zweiten Weihnachtstag zwar um über 1'000 Punkte oder knapp 5 Prozent in die Höhe geschossen, hatte damit aber lediglich einen Teil des Einbruchs an den letzten beiden Handelstagen vor Weihnachten aufgeholt. Für Verunsicherung hatten dabei Gerüchte über eine mögliche Absetzung des Präsidenten der amerikanischen Notenbank Jerome Powell durch Präsident Trump gesorgt sowie der teilweise Stillstand der Regierungsgeschäfte in den USA. Auch am Berichtstag startet der Hauptindex der US-Börsen nervös und mit klarer Abwärtstendenz in den Handel.

Entspannungssignale im Handelsstreit zwischen China und den USA vermochten die Märkte kurz vor Jahresende nicht mehr zu beruhigen. Die beiden Länder unternehmen offenbar einen neuen Anlauf zur Lösung des Streits über ihre Handelsbeziehungen. So ist für den kommenden Monat ein Treffen von Vertretern beider Regierungen geplant, wie das chinesische Handelsministerium am Donnerstag mitteilte.

Gelitten hat der Schweizer Markt am Berichtstag insbesondere unter den sehr schwachen Nestlé (-3,8%) und den Genussscheinen von Roche (-3,2%), welche gemeinsam für rund 40 Prozent der Kapitalisierung des SMI stehen.

Der hinter Nestlé und Roche (die Inhaberaktien mit eingerechnet) drittschwerste Titel Novartis (-2,0%) verlor geringfügig weniger. Auf Jahressicht fielen damit auch Novartis in den negativen Bereich zurück, allerdings sind die Verluste mit unter 1 Prozent sehr moderat. Nestlé stehen im Vergleich zu Ende 2017 über 7 Prozent tiefer und Roche GS über 4 Prozent.

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