Smartwatch keine Gefahr für hiesige Uhrenindustrie

BERN. Laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Intervista stellen Smartwatches in den Augen der meisten Schweizerinnen und Schweizer keine Gefahr dar für die einheimische Uhrenindustrie.

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BERN. Laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Intervista stellen Smartwatches in den Augen der meisten Schweizerinnen und Schweizer keine Gefahr dar für die einheimische Uhrenindustrie. Vier von fünf Befragten (82%) finden, dass die Schweizer Uhrenindustrie gut gewappnet sei, um sich den neuen technischen Herausforderungen zu stellen.

Smartwatch als Chance

59% der Befragten gingen davon aus, dass Smartwatches die Uhrenindustrie auf Dauer verändern werden, wie Intervista gestern schrieb. 17% sehen die kleinen Computer am Handgelenk als kurzfristige Gefahr. Rund 70% der Befragten sehen die Uhr gar als eine Chance für Schweizer Unternehmen. Das kontrastiert aber mit den geäusserten Kaufabsichten: Denn nur 13% der Befragten können sich laut eigenen Angaben vorstellen, innerhalb des kommenden Jahres «wahrscheinlich» eine Smartwatch zu kaufen.

Mehr Uhrenträger

Laut der Umfrage könnten aber Menschen zu Uhrenträgern werden, die bisher auf eine Uhr verzichtet haben. Von jenen 17% der Befragten, die ein Smartphone besitzen und keine Uhr tragen, beabsichtigt jede zehnte Person, eine Smartwatch zu kaufen. Vor allem iPhone-Besitzer tendieren eher dazu. (red.)