Siemens streicht in Zug 150 Stellen

ZUG. Der Industriekonzern Siemens baut am Standort Zug rund 150 Stellen ab. Knapp ein Drittel des dortigen Produktionsvolumens soll an andere Standorte im Ausland verlagert oder an externe Firmen übertragen werden, teilt Siemens Schweiz gestern mit.

Merken
Drucken
Teilen

ZUG. Der Industriekonzern Siemens baut am Standort Zug rund 150 Stellen ab. Knapp ein Drittel des dortigen Produktionsvolumens soll an andere Standorte im Ausland verlagert oder an externe Firmen übertragen werden, teilt Siemens Schweiz gestern mit. Damit reagiert der Konzern auf die gestiegenen Produktionskosten im Zuge der Frankenstärke. Die Fertigung müsse vermehrt in jene Regionen verlagert werden, wo auch die Produkte und Dienstleistungen verkauft würden und die Lohnkosten niedriger seien, heisst es dazu.

Bereits Ende März hatte der Konzern angekündigt, Massnahmen zu prüfen, welche die Konkurrenzfähigkeit der Fertigung in der Sparte Gebäudetechnologie in Zug sichern sollen. Per April war die Arbeitszeit erhöht worden. Aufgrund der geplanten Veränderungen reduziere sich die Zahl der Stellen im Fertigungsbereich in Zug von heute etwa 500 auf rund 350. (sda)