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Siemens Konstanz streicht 200 Arbeitsplätze

Jetzt also auch der Weltkonzern Siemens. Nachdem Takeda in Konstanz 700 Arbeitsplätze gestrichen hat, folgt jetzt Siemens mit der Streichung von 200 Stellen.
Stefan Borkert
Demonstration in Konstanz. (Bild: IG Metall)

Demonstration in Konstanz. (Bild: IG Metall)

KONSTANZ. Im Rahmen einer Betriebsversammlung hat bei Siemens in Konstanz die Geschäftsleitung verkündet, dass 200 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren sollen. Grund sei das rückläufige Geschäft im Bereich Postautomatisierung, so die Geschäftsleitung.

Kritik von der Gewerkschaft

Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall kritisieren das Management und werfen ihm Versäumnisse im Bereich der Produktinnovation vor. Seit Jahren fordern Betriebsrat und IG Metall von der Geschäftsleitung, die Anstrengungen im Bereich Innovation zu verstärken, stattdessen habe das Management aber in den letzten beiden Jahren die Ausgaben in Forschung und Entwicklung deutlich gesenkt. «Dies ist eine Bankrotterklärung der Geschäftsleitung», so Raoul Ulbrich von IG Metall Singen.

Protestaktion

Nach der Betriebsversammlung protestierten rund 350 Beschäftigte vor dem Werkstor. Oberbürgermeister Uli Burchardt bedauert die Entscheidung des Siemens-Konzerns.

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