SFS investiert in der Schweiz in Innovationen

HEERBRUGG. Die in der Befestigungstechnik tätige SFS Group investiert weiterhin in Innovation und Nachhaltigkeit und will dies auch als Bekenntnis zum Standort Schweiz verstanden wissen. Dabei setzt man hier verstärkt auf Produkte und Prozesse, die besonders Know-how- und kapitalintensiv seien.

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HEERBRUGG. Die in der Befestigungstechnik tätige SFS Group investiert weiterhin in Innovation und Nachhaltigkeit und will dies auch als Bekenntnis zum Standort Schweiz verstanden wissen. Dabei setzt man hier verstärkt auf Produkte und Prozesse, die besonders Know-how- und kapitalintensiv seien.

Im vergangenen Jahr hat der Bauausrüster insgesamt 97,6 Mio. Fr. investiert, davon 40 Mio. Fr. in der Schweiz. Im laufenden Jahr wird die Investitionssumme in der Schweiz laut SFS «erneut im mittleren zweistelligen Bereich liegen».

Als ein Beispiel für Innovations- und Wachstumstreiber nennt SFS den «Trend hin zum autonomen Fahren». In diesem Zusammenhang entwickelt und produziert SFS in Kooperation mit Systemlieferanten Baugruppen als Schlüssel elektronischer Bremssysteme, welche die Sicherheit und den Komfort erhöhen. Um diese fertigungstechnisch anspruchsvollen Produkte effizient und in hoher Qualität herstellen zu können, sind laufend substanzielle Investitionen in die Produktionsanlagen erforderlich. So wurde vor wenigen Tagen in Heerbrugg die bisher grösste und leistungsfähigste Kaltumform-Mehrstufenpresse installiert. Diese wird in den nächsten Wochen in Betrieb genommen. Eine identische Anlage stellt SFS im US-Werk in Medina auf. Komplettiert hat SFS mittlerweile die Installation einer 7400 m² grossen Photovoltaikanlage. Diese könnte 150 Einfamilienhäuser mit Strom versorgen. Installiert wurde die Anlage auf dem Dach der Heerbrugger Fabrik grossteils von Lernenden der SFS. (T. G.)