SFS investiert im Weltmarkt und zu Hause

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Ausbau Der Rheintaler Technologiekonzern SFS wird im ablaufenden Jahr insgesamt klar über 100 Millionen Franken investiert haben. Damit wird der Investitionshöchstwert des Jahres 2014 übertroffen, wie das Unternehmen mitteilt. Mit dem Mittel­einsatz werde die Leistungsfähigkeit ausgebaut und die Grundlage für künftiges Wachstum geschaffen. Neben internationalen Projekten investiert SFS dabei rund 50 Millionen Franken in den Ausbau der Schweizer Standorte.

• Heerbrugg: Für die Elektrifizierung des Automobils und autonomes Fahren sind hochpräzise Komponenten erforderlich. Ne­ben Investitionen in Anlagen zur Kaltumformung, Zerspanung und Härtung setzt SFS von der hier ge­planten Gesamtsumme von 20 Millionen Franken 12 Millionen zum Ausbau der Wärme­behandlung ein.

• Rebstein: Um Kunden mit einem noch breiteren Sortiment von Befestigern, Werkzeugen und Beschlägen bedienen zu können, wird die Kapazität im Logistikzentrum Rebstein für 11 Millionen Franken ausgebaut.

Mehr Platz für Veredelungsprozesse

• Jánossomorja/Ungarn: 1,8 Mil­lionen Franken werden in Ungarn in den Ausbau der Kapazität investiert. Gründe sind gewonnene Neuprojekte, neue Produktionsanlagen sowie zusätzlicher Flächenbedarf für Veredelungsprozesse.

• La Aurora de Heredia/Costa Rica: Die wachsende Division Medical (Tegra Medical) mietet eine zweite Produktionshalle.

• Thal/Deutschland: Zur Sicherung der Lieferfähigkeit wird die Blindnietfertigung in Europa im deutschen Thal zusammengefasst. Es gibt einen Erweiterungsbau von 14 Millionen Franken.

• Nantong/China: Die Division Electronics (Unisteel) errichtet bei Shanghai eine neue Produktionsplattform für 34,7 Millionen Franken. (T.F.)