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SFS-Aktie lockt die Anleger

Die Börse empfängt den Rheintaler Befestigungs- und Komponentenhersteller SFS mit offenen Armen. Das Angebot war überzeichnet, das Papier wurde am ersten Börsentag rege gehandelt.
Sabrina Dünnenberger

HEERBRUGG/ZÜRICH. Mit 64 Fr. je Aktie lag der Ausgabepreis in der oberen Hälfte der Preisspanne, die bei 57 bis 69 Fr. festgesetzt worden war. Der Preis der SFS-Aktie mit einem Nominalwert von 0.10 Fr. eröffnete bei 67 Fr., stieg im frühen Handel auf bis zu 67.85 Fr. und schloss bei 66.55 Franken. Die Papiere wurden an der Schweizer Börse rege gehandelt – das Handelsvolumen betrug fast 2,5 Millionen Aktien. Heinrich Spoerry, Verwaltungsratspräsident und Firmenchef der SFS, zeigte sich in einer Mitteilung «erfreut über die erfolgreiche Plazierung und das lebhafte Anlegerinteresse an SFS».

324 Millionen frische Mittel

Wie das Unternehmen mitteilte, war das Angebot aufgrund der «starken Nachfrage» von institutionellen Anlegern aus dem In- und Ausland sowie inländischen Privatanlegern mehrfach überzeichnet. Zur Zusammensetzung des Aktionariats sagte SFS-Sprecher Claude Stadler: «Wir verfügen über eine gute Mischung.»

Durch die 5,06 Millionen neuen Aktien, die ausgegeben wurden, fliessen der Rheintaler Industriefirma 324 Mio. Fr. an frischen Mitteln zu. Neben den neuen Aktien wurden 4,95 Millionen Papiere der Gründerfamilien Huber und Stadler/Tschan an der Börse plaziert. Das gesamte Plazierungsvolumen beträgt demnach 641 Mio. Franken. Die plazierten Aktien entsprechen 26,7% des ausgegebenen Aktienkapitals nach dem Börsengang. Bis zum 6. Juni kann das mit dem Börsengang betraute Bankensyndikat eine Mehrzuteilungsoption ausüben. Diese entspricht bis zu 992 420 bestehenden Aktien der Gründerfamilien. Falls die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt wird, ergibt sich ein Plazierungsvolumen von 704 Mio. Franken. Der Streubesitz würde sich dann auf etwa 34% erhöhen. Dieser Wert dürfte weiter steigen. Die Familienaktionäre sowie die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung unterliegen einer Stillhaltevereinbarung von zwölf Monaten, gewisse Familienaktionäre gar von 24 Monaten. Nach Ablauf dieser Vereinbarung und unter Annahme der vollständigen Ausübung der Mehrzuteilungsoption wird der Streubesitz laut SFS auf 45% steigen.

Wachstum finanzieren

Basierend auf dem Ausgabepreis von 64 Fr. pro Aktie beläuft sich die Marktkapitalisierung der SFS auf 2,4 Mrd. Franken, wie das Unternehmen mitteilte. SFS, das unter anderem Airbus, Apple oder BMW mit Präzisionsformteilen beliefert, will mit der Publikumsöffnung künftiges Wachstum forcieren sowie eine «nachhaltige und unabhängige Entwicklung» sicherstellen, wie Spoerry sagt.

SFS-Ehrenpräsident Hans Huber (rechts) und Verwaltungsratspräsident Heinrich Spoerry läuten an der Schweizer Börse den Handel ein. (Bild: pd)

SFS-Ehrenpräsident Hans Huber (rechts) und Verwaltungsratspräsident Heinrich Spoerry läuten an der Schweizer Börse den Handel ein. (Bild: pd)

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