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Schweizer Banken lagern immer
mehr Dienstleistungen aus

Der Sourcing-Markt erreicht in der Schweiz eine beachtliche Grösse. Neun von zehn Banken lagern Services und Dienstleistungen aus, so die Einschätzung von Forschern der Hochschule Luzern.
Raphael Bühlmann
IT-Arbeiten werden von Banken besonders oft ausgelagert. (Bild: Getty)

IT-Arbeiten werden von Banken besonders oft ausgelagert. (Bild: Getty)

Welche Services lagern die Schweizer Banken aus, wie funktioniert der Sourcing-Markt und wie wird er sich entwickeln? Wo liegt noch Potenzial, wo sind die Probleme? Diesen Fragen ging das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern in einer Studie nach. Diese basiere auf einer Online-Umfrage bei 43 Schweizer Banken und auf Experteninterviews mit verantwortlichen Vertretern von Anbietern und Banken.

Demnach lagern neun von zehn Schweizer Retailbanken Services und Dienstleistungen aus. Das Marktvolumen belaufe sich dabei auf hochgerechnet rund 2,2 Milliarden Franken. Davon entfielen 1,75 Milliarden Franken (80 Prozent) auf Dienstleistungen im IT-Bereich. Rund 350 Millionen Franken (16 Prozent) würden für Verarbeitungsleistungen, insbesondere für Wertschriften und Zahlungsverkehr ausgegeben.

Prognose: Der Markt wird wachsen, das Angebot sich verbessern

Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass der Markt weiter wachsen und sich die Leistungen der Sourcing-Anbieter verbessern wird. «Die Verantwortlichen der Banken planen für die Zukunft in sämtlichen Bereichen weiteres Outsourcing», sagt Studienleiter Urs Blattmann. Fast alle würden sich wieder für ein Outsourcing mit dem bisherigen Partner entscheiden, nur wenige sind mit den Dienstleistungen unzufrieden. Die Zufriedenheit bezieht sich primär auf den täglichen operativen Betrieb, weniger auf die Agilität und Innovation ihrer Sourcing-Anbieter. Das wird sich in Zukunft ändern: Die Beziehung zwischen Banken und Anbietern wird sich mehr hin zu einer Partnerschaft und zu mehr Agilität entwickeln, prognostizieren die Studienautoren.

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