Schlechte Ernten plagen Minoteries

GRANGES-MARNAND. Die grösste Schweizer Mühlenbetreiberin Groupe Minoteries, zu der auch die Bruggmühle Goldach gehört, hat den Umsatz vergangenes Jahr um 8,7% auf 150,8 Mio. Fr. gesteigert. Das Plus ist im Wesentlichen der Integration der Grand Moulins de Cossonay zu verdanken.

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GRANGES-MARNAND. Die grösste Schweizer Mühlenbetreiberin Groupe Minoteries, zu der auch die Bruggmühle Goldach gehört, hat den Umsatz vergangenes Jahr um 8,7% auf 150,8 Mio. Fr. gesteigert. Das Plus ist im Wesentlichen der Integration der Grand Moulins de Cossonay zu verdanken. Das Betriebsergebnis sank um 6% auf 6,2 Mio. Fr., dies als Folge höherer Abschreibungen im Zusammenhang mit der Übernahme. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 5,2 Mio. Fr. (+2%). Sowohl quantitativ wie auch qualitativ seien die Ernten der letzten zwei Jahre weit unterdurchschnittlich ausgefallen, schreibt das Unternehmen. Das habe auf dem Markt für Weichweizenmehl einen zusätzlichen Kostenschub gebracht und damit auch die Margen weiter verschlechtert. Die Groupe Minoteries mit 217 Angestellten schätzt ihren Marktanteil in der Schweiz auf annähernd einen Drittel. (sda/red.)