Tierschutz

Schafe verhungert - Fall muss nochmals beurteilt werden

Der Fall um zwei Männer und verhungerte Schafe auf einer einer Walliser Alp muss neu aufgerollt werden. Das Walliser Kantonsgericht hat den Entscheid des Untersuchungsrichters annulliert, der das Verfahren wegen Verjährung eingestellt hatte.

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Den Walliser Schafen ging 2005 das Futter aus (Symbolbild)

Den Walliser Schafen ging 2005 das Futter aus (Symbolbild)

Keystone

Die Walliser Liga für den Tierschutz hatte damals den Fall öffentlich gemacht. Sie gab sich am Donnerstag erfreut über den vom Walliser Radiosender Radio Rhône FM publik gemachten Entscheid. Das Urteil des Kantonsgerichts datiert vom letzten Dezember.

Das Drama ereignete sich im Juli 2006: Damals waren bei Derborence VS Kadaver von 15 Schafen gefunden worden. Deren Besitzer hatten ihnen zwar Ende Juni 2005 Futter gebracht, diese aber im Herbst nicht wieder von der Alp genommen; die Tiere verhungerten.

Der Untersuchungsrichter stellte wegen Verjährung der Tat schliesslich das Verfahren gegen die Männer ein. Der Staatsanwalt rekurrierte darauf hin beim Walliser Kantonsgericht.