SAK will intelligent messen

Die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG will intelligente Stromzähler einführen. Damit erhoffen sie sich eine Reduktion des Energieverbrauchs.

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Die SAK will Smart Meter einführen. (Bild: pd)

Die SAK will Smart Meter einführen. (Bild: pd)

ST. GALLEN. Ab Oktober will die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) in den direkt von ihr versorgten Gebieten intelligente Haushaltsstromzähler einsetzen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die neuen Stromzähler sollen bestehende Geräte ersetzen und in Neubauten installiert werden. Die gestaffelte Planung sieht den kompletten Ersatz aller rund 70 000 Geräte im Verlauf der nächsten Jahre vor.

Bewusster Umgang mit Energie

Intelligente Stromzähler ermöglichen in Zukunft dem Endkunden eine laufende Information über seinen Energieverbrauch und die Netznutzungszeiten. Der transparente Ausweis zeigt beispielsweise Werte zu Einsparmöglichkeiten. Damit soll der Verbraucher für den bewussten Umgang mit Energie sensibilisiert werden. Smart Meters alleine sparen noch keine Energie, sondern erst das geänderte Verbrauchsverhalten der Kunden und die Einbindung in die zukünftigen intelligenten Stromnetze. Smart Meters gehören zu den Massnahmen der Energiestrategie des Bundes. Sie messen den Stromverbrauch und unterstützen eine Datenübertragung in beide Richtungen. Die intelligenten Stromzähler ermöglichen es der SAK so auch, sie von der Zentrale aus abzulesen.

SAK prüft nächste Schritte

Mit dem Entscheid für die Beschaffung der Hardware werde ein erster Schritt in Richtung Smart Metering vollzogen, teilt die SAK mit. Die neuen Zähler können in ein Smart Meter und damit Smart Grid System, also ein intelligentes Stromnetz, eingebunden werden. Die SAK prüft in einem nächsten Schritt die entsprechenden Systemanforderungen und werde dann weitere Entscheide fällen.

Die SAK ist der führende regionale Dienstleister für Netze und Energie in den Kantonen St. Gallen, Innerrhoden und Ausserrhoden. Direkt und indirekt versorgt das Unternehmen mit 300 Mitarbeitenden 440 000 Menschen mit elektrischer Energie. (red.)