Rückläufiger Werbemarkt im Printbereich

Die NZZ-Mediengruppe hat auch im vergangenen Jahr unter den sinkenden Erträgen aus dem Print-Werbemarkt und dem Print-Lesermarkt gelitten. Der digitale Markt legte zwar zu, konnte die Ertragseinbussen aus dem Print aber nur teilweise kompensieren.

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Die NZZ-Mediengruppe hat auch im vergangenen Jahr unter den sinkenden Erträgen aus dem Print-Werbemarkt und dem Print-Lesermarkt gelitten. Der digitale Markt legte zwar zu, konnte die Ertragseinbussen aus dem Print aber nur teilweise kompensieren.

Die Gruppe machte 2013 deutlich weniger Umsatz und Gewinn als im Vorjahr. Der Umsatz sank um 36,5 Millionen Franken auf 482,4 Millionen. Das Betriebsergebnis sank um 7,4 Millionen Franken auf 30,6 Millionen. Verdient hat die Gruppe unter dem Strich im vergangenen Jahr noch 24,9 Millionen Franken – ein Rückgang von 6 Millionen im Vergleich zum Jahr 2012. Die Zahl der Angestellten wurde im vergangenen Jahr von 1639 auf 1514 reduziert.

Trotz dieser Zahlen will die Gruppe in den kommenden Jahren rund 10 Millionen Franken in die Publizistik investieren. «Wir stellen uns dem Wandel der Medienwelt mit seinen rückläufigen Abonnements- und Werbeerlösen, indem wir in die Offensive gehen», so NZZ-Chef Veit Dengler. (sda)