Rückenwind aus Horn für die Windenergie

HORN. «Die Zeit ist reif für eine neue Generation von Windturbinen, die dem Schweizer Markt gerecht werden», so äussert sich Marcus Graf, Geschäftsführer der Horner Envergate Energy AG bei der Vorstellung der neuen Windturbine Quinta 20.

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HORN. «Die Zeit ist reif für eine neue Generation von Windturbinen, die dem Schweizer Markt gerecht werden», so äussert sich Marcus Graf, Geschäftsführer der Horner Envergate Energy AG bei der Vorstellung der neuen Windturbine Quinta 20. Damit will das Ostschweizer Startup Unternehmen, das seit acht Monaten aktiv ist, für Rückenwind in der Windenergie sorgen.

Die Envergate Energy AG ist eine Nachfolgerin der Envergate AG, die sich in Auflösung befindet. Der damalige Geschäftsführer Werner Odermatt hatte vor einem Jahr gesagt, dass der Firma schlicht das Geld ausgegangen sei. Sowohl bei der Envergate AG, als auch der Envergate Energy AG sitzt Roman Bühler im Verwaltungsrat. Bei der Envergate AG als Präsident und bei der Envergate Energy AG als Mitglied. Verwaltungsratspräsident ist dort Christoph Müller.

Die Windturbine Quinta 20 sei nicht nur effizienter und leiser, sondern auch bedeutend kleiner als herkömmliche Windturbinen, so Graf. «Mit knapp 20 Metern Höhe kann Quinta 20 überall, in der Stadt, im Industriegebiet, sogar im Wohnquartier integriert werden.» Die Flügel der Anlage drehen sich vertikal statt horizontal. So verursache die Anlage keine Turbulenzen und bleibe mit einer Lautstärke von 38 Dezibel in einem Bereich, der nicht einmal die Nachtruhe beeinträchtige. (bor)

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