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RORSCHACHERBERG: Starrag verdoppelt 2017 Reingewinn

Der Werkzeugmaschinen-Hersteller Starrag hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017 unter dem Strich deutlich mehr verdient und will nun eine höhere Dividende ausschütten. Für das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich.
Weil die Starrag unter dem Strich deutlich mehr verdient hat, sollen die Aktionäre nun in den Genuss einer Dividende pro Aktie von 1,50 Franken nach 1,00 Franken im Vorjahr kommen. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))

Weil die Starrag unter dem Strich deutlich mehr verdient hat, sollen die Aktionäre nun in den Genuss einer Dividende pro Aktie von 1,50 Franken nach 1,00 Franken im Vorjahr kommen. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))

Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit nahm im letzten Jahr um 63 Prozent auf 15,3 Millionen Franken zu. Das entspricht einer Marge von 3,8 Prozent im Vergleich zu 2,5 Prozent im Vorjahr. Der Reingewinn verdoppelte sich in der Folge auf 12,1 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend heisst. Die Aktionäre sollen nun in den Genuss einer Dividende pro Aktie von 1,50 Franken nach 1,00 Franken im Vorjahr kommen.

Begründet wird die höhere Profitabilität mit einer besseren Auslastung der Werke. Zudem hätten sich zahlreichen Massnahmen zur Verbesserung der "operativen Exzellenz" positiv ausgewirkt. Dem Reingewinn sei ausserdem eine einmalige Steuergutschrift zugute gekommen.

Minus beim Auftragseingang

Bereits bekannt ist seit Ende Januar der Umsatz. Dieser stieg um 9,1 Prozent auf 405,3 Millionen Franken; währungsbereinigt liegt die Steigerung bei 8 Prozent.

Der Auftragseingang hingegen verbuchte einen Rückgang um 27 Prozent auf 349,3 Millionen Franken. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr bei 301,7 Millionen Franken und sichere die Grundauslastung für deutlich über ein Jahr, hiess es damals.

Entsprechend zuversichtlich ist der Ausblick. Der Umsatz (in Lokalwährungen) solle mindestens in der Grössenordnung von 2017 ausfallen, schreibt das Management. Zudem peilt es eine höhere Ebit-Marge und eine verbesserte Kapitalrentabilität an. Beim Auftragseingang wird mit einem Wert "deutlich" über dem Vorjahr gerechnet. Zum Jahresstart 2018 habe sich der Auftragseingang in der Grössenordnung des Vorjahres entwickelt, heisst es weiter.

Im Verwaltungsrat kommt es ausserdem zu einer Veränderung. Der frühere Konzernchef Frank Brinken scheide auf eigenen Wunsch aus dem Gremium aus, heisst es. Er soll durch Tornos-Chef Michael Hauser ersetzt werden. Schon seit rund einem Monat ist bekannt, dass das Unternehmen ab dem 1. Juni einen neuen Konzernchef erhält: Christian Walti wird die Aufgabe von Walter Börsch übernehmen. (sda)

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