Roche hat acht Medikamente in der Pipeline

BASEL. Der bevorstehende Patentablauf bei Schlüsselmedikamenten mit Milliardenumsätzen bereitet Roche-Konzernchef Severin Schwan keine Kopfschmerzen. Die drohenden Ausfälle will der Basler Konzern mit bis zu acht neuen Heilmitteln kompensieren, die in den nächsten drei Jahren lanciert werden sollen.

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BASEL. Der bevorstehende Patentablauf bei Schlüsselmedikamenten mit Milliardenumsätzen bereitet Roche-Konzernchef Severin Schwan keine Kopfschmerzen. Die drohenden Ausfälle will der Basler Konzern mit bis zu acht neuen Heilmitteln kompensieren, die in den nächsten drei Jahren lanciert werden sollen.

Diese prallvolle Pipeline ist für den Konzernchef mit Blick auf die Zukunft das eigentliche Highlight des Geschäftsjahres 2015. Aber auch mit dem finanziellen Ergebnis zeigte sich Schwan gestern in Basel vor den Medien überaus zufrieden. Der Konzern mit 91 700 Angestellten welt- und 14 700 schweizweit habe 2015 seine Ziele erreicht.

Beim Konzerngewinn musste Roche mit 9 Mrd. Fr. wegen des starken Frankens zwar einen Rückgang um 5% verzeichnen. Zu konstanten Wechselkursen resultierte dagegen ein Plus von 4%. Der Umsatz belief sich auf 48,1 Mrd. Fr., was in der Berichtswährung einem Plus von 1% entspricht. Währungseffekte ausgeklammert betrug das Wachstum gar 5%.

Zur Entwicklung beigetragen haben laut dem Konzernchef beide Geschäftsbereiche: Bei Pharma resultierte mit einem Umsatz von gut 37 Mrd. Fr. zu konstanten Wechselkursen eine Zunahme um 5%. Die Diagnostika-Division legte gar um 6% auf knapp 11 Mrd. Fr. zu und wuchs damit stärker als der Markt. (sda)

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