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Remax will Schwung nutzen

Das Immobilien-Netzwerk Remax ist innert zehn Jahren stark gewachsen. Weitere Standorte und Makler sollen dazu beitragen, dass diese Expansion andauert.
Thorsten Fischer

Rorschach. Wer eine Immobilie nicht in Eigenregie verkaufen oder kaufen will, beauftragt einen Makler. Eine Branche, die stark fragmentiert ist: Um die Gunst der Kunden werben viele einzelne Makler. Einen Zustand, den die im Franchising-System aufgebaute Remax Schweiz als Chance sieht. So hofft Teddy Keifer, der Remax Schweiz vor gut 10 Jahren gründete, das Netzwerk durch weitere Makler und Standorte vergrössern zu können.

Mit 3% Anteil – im auf zahlreiche Mitbewerber verteilten Markt – gehöre Remax inzwischen zu den führenden Vermittlern von selbstbewohntem Eigentum.

Idee aus Nordamerika

Wie Keifer anlässlich des Jubiläumsanlasses in Rorschach sagte, habe er Ende der 90er-Jahre den Markt mit einem neuen Konzept aufrollen wollen. Vorbild waren Maklernetzwerke aus Nordamerika.

Sie bieten neben ihren eigenen Objekten auch solche von Netzwerkpartnern oder sogar von Mitbewerbern an. Die Provision wird dann entsprechend aufgeteilt. Durch das Prinzip sollen Kunden ihre Immobilien einfacher verkaufen respektive schneller finden können. Die Wurzeln von Remax liegen denn auch in den USA. Keifer erwarb 1999 den Franchise-Mastervertrag für die Schweiz. Im September 2000 startete im Kanton Aargau das erste Büro.

Seither wurden immer mehr Schweizer Landesteile nach dem selben Prinzip erschlossen. Regional verankerte Unternehmerinnen und Unternehmer erwerben eine Franchise und eröffnen ein Gemeinschaftsbüro. Diesem Büro können sich selbständige Makler anschliessen. Sie teilen die Infrastruktur und treten unter der Marke Remax auf. Laut Keifer ist bereits mehr als jede zweite Vermittlung ein Gemeinschaftsgeschäft, das dank der Vernetzung zustande komme. 2009 wurden 1,2 Mrd. Fr. umgesetzt, fürs laufende Jahr wird ein Plus von 5% bis 10% erwartet.

Inzwischen arbeiten in der Schweiz 340 Makler in 120 Büros auf eigene Rechnung für Remax. Für die kommenden vier Jahre sind 40 weitere Standorte geplant.

Präsenz in der Ostschweiz

In der Ostschweiz ist Remax seit 2001 vor Ort und hat sämtliche Kantone (St. Gallen, beide Appenzell, Thurgau) sowie Liechtenstein erschlossen. Die 12 Ostschweizer Immobilienshops respektive 33 Makler vermitteln jährlich Immobilien im Wert von über 100 Mio. Franken. Zusätzliche Präsenz wird in Weinfelden/Amriswil, im Fürstenland und in Rorschach angestrebt.

Bereits unter Dach ist ein neuer Standort in Kreuzlingen. Der lokale Bezug sei speziell in der Schweiz wichtig, findet Chuck Lemire, Chef von Remax Europa, der den internationalen Immobilienmarkt vertieft kennt. Denn hierzulande seien die Menschen relativ stark mit ihrem Lebensraum verwurzelt.

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