Reka kämpft mit Frankenschock

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Tourismus Viele Bergregionen klagen über rückläufige Gästezahlen. Entgegen diesem Trend haben die Reka-Feriendörfer im vergangenen Jahr ihre Auslastung halten können. Die Investitionen der letzten Jahre scheinen sich auszuzahlen. «Die hohen Erneuerungsinvestitionen der letzten Jahre zeigen Wirkung», wird Direktor Roger Seifritz in einer Mitteilung zitiert.

Heute agiert die Reka mit ihren 1200 Ferienwohnungen als zweitgrösster Anbieter auf dem Schweizer Ferienwohnungsmarkt. 2016 betrug der Umsatz des hiesigen Feriengeschäfts 28,6 Mio. Franken. Das sind knapp 3% mehr als im Jahr davor. Neben den neuen Angeboten und einer leichten Zunahme der Kapazitäten profitierte die Reka von der stabilen Witterung im Sommer und Herbst. Dagegen kämpft das Unternehmen im Geschäft mit Reka-Geld seit dem Frankenschock 2015 mit sinkenden Erträgen. 2016 betrug das Minus 4,4% bei einem Volumen von knapp 630 Mio. Franken. (sda)