Region Heerbrugg am meisten betroffen

ST.GALLEN. Erstmals in diesem Jahr ist die Zahl der Stellensuchenden im Kanton St.Gallen leicht angestiegen. Ende September betrug die Stellensuchendenquote 3,0 Prozent und die Arbeitslosenquote 1,8 Prozent.

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Wieder mehr Menschen im Kanton St.Gallen sind auf der Suche nach einer neuen Stelle. (Bild: Reto Martin)

Wieder mehr Menschen im Kanton St.Gallen sind auf der Suche nach einer neuen Stelle. (Bild: Reto Martin)

Ende September waren 7308 Personen als Stellensuchende gemeldet, davon 4339 arbeitslos. Daraus resultiert eine Stellensuchendenquote von 3,0 Prozent und eine Arbeitslosenquote von 1,8 Prozent. Gegenüber dem Vormonat haben die Stellensuchenden- und die Arbeitslosenzahlen um 4,8 Prozent (plus 338) resp. 6,2 Prozent (plus 253) zugenommen.

Zahlen deutlich höher als vor einem Jahr
In der gleichen Vorjahresperiode war bei den Arbeitslosen (-2,4 Prozent) wie bei den Stellensuchenden (-2,5 Prozent) noch eine klare Abnahme festzustellen. Dieser Anstieg führt dazu, dass die Arbeitslosenzahlen höher als vor einem Jahr liegen (+0,8 Prozent) und die Stellensuchendenzahlen nur noch leicht darunter (-2,7 Prozent). Der Anstieg ist bei den jungen Stellensuchenden am höchsten (+10,6 Prozent für die 20- bis 24-Jährigen). Der produzierende Sektor ist mit +7,0 Prozent stärker betroffen als der Dienstleistungssektor (+4,8 Prozent).

Auffällige Differenz
Auffällig sind die Differenzen zwischen den Regionen. Bei den Stellensuchenden ist in der Region Heerbrugg ein Anstieg um 13,4 Prozent zu verzeichnen, was hauptsächlich mit saisonalen Effekten zu erklären sei, wie die Staatskanzlei schreibt. In Wattwil sind es 5,5, in Oberuzwil 4,8, in St.Gallen 2,7 und in Sargans 2,6 Prozent. In der RAV-Region Rapperswil-Jona ergab sich dagegen eine Abnahme um 2,8 Prozent.

Im Bau- und Gastgewerbe am meisten Stellen
Im vergangenen Monat haben 1194 Stellensuchende an einer arbeitsmarktlichen Massnahme teilgenommen. Das sind 16,3 Prozent. 1380 oder 18,9 Prozent gingen einem Zwischenverdienst nach. Gemeldet sind 929 offenen Stellen, am meisten davon gibt es im Bau- sowie dem Gastgewerbe (197 respektive 176). (ss.)

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