Rating

Übersetzt bedeutet Rating so viel wie Bewertung oder Einstufung. Bewertet wird durch spezialisierte Agenturen wie Moody's, Standard & Poor's (S&P) und Fitch die Bonität von Firmen und Staaten. Die Bewertung erfolgt gemäss komplexer mathematischer Formeln.

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Übersetzt bedeutet Rating so viel wie Bewertung oder Einstufung. Bewertet wird durch spezialisierte Agenturen wie Moody's, Standard & Poor's (S&P) und Fitch die Bonität von Firmen und Staaten. Die Bewertung erfolgt gemäss komplexer mathematischer Formeln. Bei S&P fliessen beim Rating von Staaten unter anderem folgende Faktoren ein: Fiskalpolitik, demographisches Profil, Wirtschaftsstruktur, wirtschaftliche Entwicklung, Vermögens- und Einkommensindikatoren, Liquidität, Reserven, Steuereinnahmen, Staatsausgaben, Staatsverschuldung, Schuldenstruktur oder die Einhaltung der Budgetpläne.

Die Agenturen bilden die Ergebnisse der Bewertungen in Form von Buchstaben-Zahlen-Kombinationen ab. Es gibt in der Regel 21 Abstufungen. Die Beste ist Triple A, also AAA, was für zuverlässige Schuldner steht. Das schlechteste Rating, D, bedeutet zahlungsunfähig, auf Englisch default. Das aktuelle Rating Ba1 von Moody's für Irland bedeutet, dass die Investition in irische Papiere eine spekulative Anlage ist, da bei einer Verschlechterung der Lage Ausfälle drohen könnten. Folglich steigen die Risikoprämien, also die Zinsen, die Irland den Gläubigern zahlen muss. (du)