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RAIFFEISEN: Millionendeals: Neue Vorwürfe gegen Pierin Vincenz

Pierin Vincenz, Ex-Chef von Raiffeisen, soll an zwei undurchsichtigen Deals fast fünf Millionen Franken verdient haben. Zudem soll er seinen Nachfolger Patrik Gisel belogen haben.
Zurzeit sitzt Ex-Chef der Raiffeisen-Gruppe Pierin Vincenz in Untersuchungshaft. (Bild: Keystone)

Zurzeit sitzt Ex-Chef der Raiffeisen-Gruppe Pierin Vincenz in Untersuchungshaft. (Bild: Keystone)

Raiffeisen Schweiz und ihrer früherer Chef Pierin Vincenz kommen nicht aus den Schlagzeilen. Zu den bereits bekannten Vorwürfen gegen Vincenz, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt, kommen nun neue Vorhalte.

Die derzeit umstrittenen Geheimdeals von Pierin Vincenz brachten dem Manager laut einer Meldung der "SonntagsZeitung" rund 4,7 Millionen Franken ein. Er bestritt allerdings stets, illegal gehandelt zu haben. Die Zeitung schreibt weiter, dass Vincenz im Zusammenhang mit seinen Geschäften angeblich seinen Nachfolger Patrik Gisel belogen haben soll. Zudem sollte er gemäss der "SonntsgsZeitung" auch eine Art Abgangsentschädigung von 2,5 Millionen Franken von der Bank erhalten.Raiffeisen-Verwaltungsratspräsident Johannes Rüegg-Stürm habe beim Abgang von Vincenz nämlich versucht, ihm einen fünfjährigen Beratervertrag mit einem jährlichen Honorar von 500'000 Franken zuzuschanzen. Damit sei er aber im Verwaltungsrat gescheitert.

Gleichzeitig schreibt der "SonntagsBlick" in derselben Angelegenheit, dass Vincenz und der ebenfalls in Untersuchungshaft sitzende Geschäftspartner Beat Stocker von Anfang an versucht hätten, die Berichterstattung über die heiklen Transaktionen zu verhindern und mit juristischen Konsequenzen gedroht hätten. Zu einer formellen Klage sei es aber zum Beispiel bei Publikationen auf "Inside Paradeplatz" - trotz zahlreicher juristischer Manöver - nicht gekommen. (red./sda)

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