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Raiffeisen ist zuversichtlich

Konjunktur Auch die Ökonomen der Bank Raiffeisen sind optimistisch für die Schweizer Wirtschaft. Sie rechnen mit einem Wachstum von 2,1 Prozent im laufenden Jahr. Chefökonom Martin Neff begründet die Zuversicht mit dem besseren weltweiten Konjunkturklima, insbesondere in Europa. Zwar sei der Franken noch immer massiv überbewertet, dennoch entspannt sich das Wechselkursverhältnis etwas.

«Da aber die wachstumsseitigen Impulse für die Schweizer Wirtschaft traditionell stärker ausfielen als diejenigen von der Währungsseite, könnten vor allem die exportorientierten Wirtschaftszweige 2018 endlich wieder etwas aufatmen», so Neff in der Mitteilung von gestern.

Den Schweizer Immobilienmarkt hält Neff für weiterhin hoch bewertet. Dennoch sei der Markt nicht «absturzgefährdet», wie es in der Mitteilung heisst. Grund sei, dass die Preise von echten Nutzern getrieben würden und nicht etwa – wie in den 1990er- Jahren – von Spekulanten. Bei der Inflation rechnet Raiffeisen mit einer Teuerung von 0,6 Prozent. Eine Zinsnormalisierung sei auch für 2018 nicht in Sicht, und die Schweiz müsse weiterhin mit Negativzinsen leben. (sda)

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