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PRIVATFINANZEN: Mehr Ausgang und Wellness als der Durchschnitt: Die Ostschweizer sind gar nicht so sparsam

Knapp ein Drittel der Schweizer Bevölkerung rechnet mit einer Verbesserung der persönlichen Finanzlage. In der Ostschweiz sitzt das Geld lockerer, und man ist optimistischer als im Schweizer Durchschnitt.
Stefan Borkert

Im Tessin herrscht Pessimismus vor. Dort rechnet nur jeder Fünfte mit einer Verbesserung seiner finanziellen Situation in diesem Jahr. Nicht so in der Ostschweiz (TG, SG, AI, AR). 33,4 Prozent rechnen hier mit einer Verbesserung der privaten Finanzsituation im Vergleich zum Vorjahr. Damit sehen die Ostschweizer ihre Lage noch optimistischer als der Schweizer Durchschnitt mit 30,8 Prozent. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Webportals comparis.ch, mit 20 Millionen Besuchern jährlich eine der meistgenutzten Internetseiten der Schweiz. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist, dass zwei Drittel der Befragten sich fast alles leisten können oder zumindest aber zufrieden sind mit ihren Finanzen, auch wenn der eine oder andere Wunsch offenbleibt.

Auf der anderen Seite muss sich über ein Viertel stark einschränken, um alle Rechnungen begleichen zu können. Für 7 Prozent der Bevölkerung reicht das Geld nicht aus, um den finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Damit schätzen die Schweizer ihre finanzielle Situation leicht besser ein als vor einem Jahr, heisst es in der Studie weiter. Nur gerade 17 Prozent der Schweizer Bevölkerung gehen davon aus, dass sich ihre Finanzen 2018 negativer entwickeln werden als 2017. Vor einem Jahr sahen das noch 18 Prozent so.

Männer und Junge glauben an finanziellen Aufstieg

Mit Blick auf die Geschlechter zeigt sich, dass vor allem Männer ihre finanzielle Situation positiv einschätzen. So gaben 36 Prozent der Männer an, 2018 finanziell besser oder eher besser zu fahren als 2017. Bei den Frauen waren nur 25 Prozent dieser Ansicht.

Besonders optimistisch zeigen sich die Jungen. So gab knapp jeder zweite unter 36-Jährige an, dass seine finanzielle Situation im neuen Jahr besser oder eher besser ausfallen wird als noch im vergangenen Jahr. Bei den über 56-Jährigen sahen dies nur 16 Prozent so. Wenn gespart werden muss, dann werden als erstes die unnötigen Ausgaben, Restaurantbesuche und Spontaneinkäufe, reduziert.

Auffällig ist, dass Männer und Frauen punkto Verwendung von freien Mitteln unterschiedlich ticken. So würden über 20 Prozent der Männer ihr Geld investieren (Frauen: 7 Prozent). Ausserdem kaufen Männer lieber Elektronik und Technikprodukte, während Frauen sich lieber mit Beauty- und Wellnessaktivitäten verwöhnen.

Stefan Borkert

Spass im Ausgang ist den Ostschweizern wichtig - darauf wollen sie nur ungern verzichten. (Bild: Archiv/Trix Niederau)

Spass im Ausgang ist den Ostschweizern wichtig - darauf wollen sie nur ungern verzichten. (Bild: Archiv/Trix Niederau)

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