Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Preisüberwacher geht gegen Booking.com vor

Hotelbuchungen Der Preisüberwacher hat ein Verfahren gegen die Online-Hotelbuchungsplattform Booking.com eingeleitet. In einer Untersuchung habe er Hinweise auf einen Preismissbrauch bei den Kommissionen gefunden, welche die Plattform in der Schweiz verlangt. Die Suche nach einer einvernehmlichen Lösung mit Booking.com sei gescheitert, schreibt Preisüberwacher Stefan Meierhans. Die Plattform habe sich nicht mit ihm an den Verhandlungstisch setzen wollen.

Meierhans hatte die Untersuchung gegen Booking.com vergangenen Februar publik gemacht. Man überprüfe, ob es sich um ein marktmächtiges Unternehmen handle, wie viel ein Hotelier bezahle, damit er auf der Buchungsplattform aufgeschaltet sei, wo er aufgeführt werde und wie viel Kommission ihn das koste, hiess es damals.

Online-Hotelbuchungsplattformen sind wegen ihrer einschränkenden Teilnahmebedingungen umstritten. Die Plattformen machen den Hotels unter anderem Preisvorschriften, die es ihnen untersagen, ihre Zimmer auf anderen Verkaufskanälen günstiger anzubieten. Die Hotels und ihr Verband Hotelleriesuisse sehen darin einen Eingriff in die Unternehmensfreiheit.

Booking.com setzt sich zur Wehr

Booking.com weist alle Vorwürfe zurück. «Von einer Gesprächsverweigerung kann keine Rede sein», schreibt die Plattform. Man habe sich Mitte Juni mit Vertretern des Preisüberwachers getroffen und «umfassendes Beweismaterial zum Funktionieren des Wettbewerbs auf dem Markt für die Vermittlung von Buchungen durch Online-Buchungsplattformen in der Schweiz vorgelegt». Dabei habe Booking.com gezeigt, dass die Höhe der Kommissionsraten angemessen sei, besonders auch bezogen auf den Wert der Dienstleistungen, die Booking.com für die Hotels erbringe. Vor diesem Hintergrund habe man den Preisüberwacher Mitte August informiert, keine Senkung der Kommissionsraten zu planen, die seit 2010 nicht erhöht worden seien. (sda/red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.