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PRÄZISIONSMASCHINEN: Starrag bleibt im Takt

Die Ostschweizer Starrag Group ist dank Abnehmern in spezialisierten Industrien gut unterwegs.

Flugzeugtriebwerke sollen effizient sein, wenig Kerosin verbrauchen und möglichst wenig Lärm verursachen. Bereits in der Herstellung ist deshalb höchste Präzision nötig, wenn Materialien für Turbinenelemente – etwa für Triebwerkschaufeln – zerspant werden. Die Starrag Group deckt mit ihren Präzisions-Werkzeugmaschinen genau solche Trends ab, zu denen immer stärker auch die Miniaturisierung zählt.

2017 baute das Unternehmen aus Rorschacherberg den Umsatz um 9 Prozent aus, erreichte den zweithöchsten Auftragsbestand der Firmengeschichte und wurde deutlich profitabler. Wie Verwaltungsratspräsident Daniel Frutig an der Jahresmedienkonferenz zeigte, muss der Eingang von neuen Aufträgen differenziert betrachtet werden. Denn: «Grosse Auftragseingänge sind schwer vorherzusagen.»

Entsprechend gibt es Schwankungen, während der Grundstock an Aufträgen solide ist. Beispielsweise prägten im Vorjahr 2016 drei grosse Aufträge das Bild. Sie machten fast die Hälfte des damaligen Eingangs von 480 Millionen aus. 2017 wiederum wurden namentlich in der Luft- und Raumfahrt Bestellungen zeitlich nach hinten verschoben. Sie sind damit nicht verloren, stehen aber vorderhand auch nicht in Starrags Büchern.

Vernetzen dort, wo es sinnvoll ist

Frutig hob die 2017 verbesserte operative Marge von 3,8 Prozent hervor. Er verhehlte nicht, dass er damit nicht völlig zufrieden war. Er habe andere Erwartungen gehabt, lobte aber: «Die Richtung stimmt.» Davon zeigte sich auch Grossaktionär Walter Fust am Rand der Medienkonferenz überzeugt. Zunehmend wichtig ist es, die ausgelieferten Maschinen mit den Systemen des Kunden zu ­vernetzen. Die Industrie 4.0, wo Fabriken autonom und übers Internet verbunden laufen, hält schrittweise Einzug. Wie Starrag-Chef Walter Börsch sagte, wolle man nur das umsetzen, was dem Kunden tatsächlich nütze.

Das laufende Jahr steht auch im Zeichen personeller Wechsel. Neben Börsch – der im Juni wie vorgesehen durch Christian Walti abgelöst wird – tritt auf die Generalversammlung Frank Brinken zurück. Er prägte die Gruppe ebenfalls über mehrere Jahre. Den Aktionären wird eine Dividende von 1.50 (i. V. 1.00) Franken pro Aktie vorgeschlagen.

Thorsten Fischer

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