«Potenzial in Asien und Nordamerika»

Die SFS Group will in den kommenden Jahren wieder ein durchschnittliches Wachstum von fünf Prozent kreieren. Ist das nicht ein zu hoch gegriffenes Ziel?

Drucken
Teilen
Jens Breu Geschäftsführer der SFS Group, Heerbrugg

Jens Breu Geschäftsführer der SFS Group, Heerbrugg

Die SFS Group will in den kommenden Jahren wieder ein durchschnittliches Wachstum von fünf Prozent kreieren. Ist das nicht ein zu hoch gegriffenes Ziel?

Nein. Das ist ein realistisches Ziel. Wir haben verschiedene Hebel in Bewegung gesetzt, um die Effizienz, die Produktivität und auch um unsere Innovationskraft zu stärken. So sehen wir ein grosses Wachstumspotenzial in der Division Automotive, gerade mit dem anhaltenden Trend zum autonomen Fahren.

Wachstum in der Schweiz wird schwieriger. Welche Märkte bieten die grössten Chancen?

Wir werden auch in der Schweiz zulegen können. Allerdings liegt hier der Fokus auf Hochtechnologie und kapitalintensiven Produkten. In Europa sind Deutschland und auch die neuen EU-Länder interessant für uns. In Asien und Nordamerika sehen wir ebenfalls ein grosses Wachstumspotenzial. Wir wollen zum Beispiel in den USA mit der dortigen Autoindustrie verstärkt zusammenarbeiten.

Sind nach den letzten Zukäufen und Beteiligungen weitere Akquisitionen, gerade in Nordamerika, eine Möglichkeit?

Natürlich. Wir haben im vergangenen Jahr gezielt akquiriert und haben derzeit mehrere weitere Projekte in der Pipeline. Gerade der nordamerikanische Markt kommt hier ins Spiel. Wenn unsere internen Kriterien erfüllt werden, können wir uns auch einen grösseren Zukauf vorstellen. (bor)