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Wo Praktiker aus der Holzbranche Rat finden und geben können

Er will innovativ, jung, frisch und somit ein Tummelfeld für die Ostschweizer Holzbranche sein: der neue Säntis Innovationscluster Holz.
Christof Lampart
Der Säntis Innovationscluster Holz will mit heimischem Holz punkten. (Bild: Wald Schweiz)

Der Säntis Innovationscluster Holz will mit heimischem Holz punkten. (Bild: Wald Schweiz)

Ein Dutzend Mitglieder zählt der Verein bis jetzt, einige mehr könnten es in naher Zukunft werden. Denn am Ende seines ersten Forums, zu dem der Säntis Innovationscluster Holz (SICH) diese Woche ans Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg in Wattwil eingeladen hatte, wurde eine konsultative Abstimmung gestartet. Gefragt wurde, wer sich vorstellen könnte, Mitglied beim SICH zu werden, und über 20 Personen hoben die Hand.

Stefan Müller (Bild: PD)

Stefan Müller (Bild: PD)

Insgesamt hatten sich mehr als 75 Personen eingefunden, um sich anzuhören, was die SICH-Macher um Präsident Stefan Müller, Chef und Inhaber der S. Müller Holzbau AG in Wil, und Geschäftsführer Martin Antemann aus Erlenbach mit der neuen Plattform bezwecken wollen. Beide verdeutlichten, dass sie für das Projekt Feuer und Flamme seien. Der Verein versteht sich keineswegs als eine Art Ersatzverband, sondern als eine Plattform für Praktiker, die einen konkreten Rat suchen, aber auch dafür bereit sind, ihr Wissen mit anderen zu teilen. In den Statuten des Vereins heisst es, dieser bezwecke die Förderung, Wahrung und Vertretung der Interessen der Ostschweizer Holzwirtschaft sowie ihrer vor- und nachgelagerten Branchen. Zentral dabei ist, dass der SICH die Vernetzung zwischen den Mitgliedern fördern soll, aber auch die Innovationskraft zur Schaffung einzigartiger Produkte.

Kuchenstücke sollen grösser werden

Martin Antemann machte keinen Hehl daraus, dass man die eigenen Ziele bewusst hochgesteckt habe: «Wir wollen als Ideenplattform die Nummer eins sein, indem wir zwischen unseren Mitgliedern einen regen Austausch an Ideen fördern.» Wer ein Problem oder eine Fragestellung hat, soll hier auf andere Holzfach­leute treffen, die ihm höchstwahrscheinlich weiterhelfen können – und dies auch gerne wollen.

Es gehe insgesamt darum, dass man beim SICH durch ein ­erfolgreiches Miteinander den Holzbau nachhaltig so populär mache, dass auch das Kuchenstück (sprich: Aufträge) für alle Beteiligten mit der Zeit grösser ausfalle. Somit würde die Offenheit und Neugier aller sich am Ende auch für alle auszahlen – auch wenn sie als Wettbewerber beim einen oder anderen Auftrag selbstredend auch Konkurrenten seien.

«Wir müssen unsere Chancen nutzen»

Für Müller, dessen Unternehmen jüngst Holzelemente für eine Berghütte in Georgien gefertigt hat, ist klar, wohin die Reise ­letzten Endes gehen soll: «Wir müssen dranbleiben und unsere Chancen nutzen. Wir müssen innovative Ideen vorantreiben und unsere Stärken und Synergien bündeln, so dass die übrigen Baumeister, die Steinigen und die internationalen Hölzigen, es aufgrund unserer Flexibilität und Agilität schwer haben werden, gegen uns zu bestehen.»

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