Plaston Group stellt sich wechselhaftem Marktumfeld

WIDNAU. Das Geschäftsjahr 2014/15 war für die Plaston Group herausfordernd, wie sie in ihrer Mitteilung bilanziert.

Drucken
Teilen

WIDNAU. Das Geschäftsjahr 2014/15 war für die Plaston Group herausfordernd, wie sie in ihrer Mitteilung bilanziert. «Wenige Tage nachdem das Unternehmen Anfang Jahr den Preis der Rheintaler Wirtschaft erhalten hatte, musste es nach Aufhebung der Frankenanbindung an den Euro Mitte Januar die Gewinnerwartungen korrigieren.»

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr hat die Gruppe – zu der die Boneco AG (Luftbehandlungsgeräte) und Plaston AG (Technische Teile und Koffer) gehören – einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 5,4% hinzunehmen. Der Umsatz erreichte noch 89,7 Mio. Franken. Der Betriebsgewinn erhöhte sich von 2,7 auf 3,0 Mio. Fr., der Nettogewinn liege auf 1,8 Mio. Fr. und über dem Vorjahresergebnis von 1,1 Mio. Franken. Agilität und Offenheit unterstütze das Rheintaler Unternehmen auch heute beim Meistern der Herausforderungen, wurde betont und auf die Firmengeschichte verwiesen: Mit Weitsicht und Mut zu Veränderungen habe sich die Gruppe über bald 60 Jahre vom Garagenbetrieb zum international positionierten Unternehmen entwickelt.

Am Standort in Widnau wurde in weitere Maschinen und Infrastruktur investiert. Mit der Integration der Wez Kunststofftechnik AG habe die Plaston AG im Werk Widnau eine Vollauslastung im Drei-Schicht-Betrieb erreicht und profitiere von Synergieeffekten. Laut Plaston-Chef Alexander Gapp hilft das Know-how, das man zusätzlich aufgebaut habe, in neuen Industrien Fuss zu fassen. Trotz Frankenstärke sei kein Kunde verloren- gegangen. Verwaltungsratspräsident Jörg Frei hielt fest, dass Plastons klares Profil, Offenheit und Zuverlässigkeit hälfen, die währungsbedingt unsichere Situation zu meistern. (T. F .)