Pilotenstreik legt Lufthansa lahm

FRANKFURT. Am ersten Streiktag der 5400 Lufthansa-Piloten ist an deutschen Flughäfen wenig gegangen. Chaos blieb aber aus, weil die meisten Passagiere rechtzeitig informiert worden waren. Eine Lösung des Konflikts um die üppigen Übergangsrenten und die Löhne ist noch nicht in Sicht.

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FRANKFURT. Am ersten Streiktag der 5400 Lufthansa-Piloten ist an deutschen Flughäfen wenig gegangen. Chaos blieb aber aus, weil die meisten Passagiere rechtzeitig informiert worden waren. Eine Lösung des Konflikts um die üppigen Übergangsrenten und die Löhne ist noch nicht in Sicht. Allein am Drehkreuz Frankfurt blieben 43 Lufthansa-Maschinen am Boden. Im Ausland starteten 112 Flugzeuge nicht. Am Flughafen Zürich wurden gestern drei Dutzend Flüge nach und von Deutschland annulliert. Heute und morgen dürften weitere 22 respektive 20 Flüge ausfallen. Die Lufthansa kann für die drei Streiktage nur etwa 500 von 4300 Verbindungen mit Jets nicht bestreikter Tochterfirmen anbieten. Die Lufthansa-Tochter Swiss setzt zwischen der Schweiz und Deutschland punktuell grössere Jets ein. Die Lufthansa selber kann 80 bis 100 freiwillige Piloten einsetzen. (dpa)

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