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Pilatus einigt sich mit indischer Regierung

Wiederaufnahme der Beziehungen zur indischen Regierung nach der Bezahlung einer Busse.
Maurizio Minetti
Das Trainingsflugzeug PC-7 MkII der indischen Luftwaffe bei Neuhausen am Rheinfall im Kanton Schaffhausen. (Bild: PD/Pilatus Flugzeugwerke AG)

Das Trainingsflugzeug PC-7 MkII der indischen Luftwaffe bei Neuhausen am Rheinfall im Kanton Schaffhausen. (Bild: PD/Pilatus Flugzeugwerke AG)

Der Stanser Flugzeughersteller Pilatus soll in Indien eine Busse von einer Million Franken bezahlt haben und damit wieder im Geschäft mit der Regierung sein. Der «Tages-Anzeiger» hat am Mittwoch unter Berufung auf die «Times of India» darüber berichtet.

Es geht dabei um einen Deal mit der indischen Luftwaffe. Vor drei Jahren wurde bekannt, dass Pilatus einem indischen Mittelsmann im Jahr 2010 eine Million Franken übermittelt haben soll. Was die Gegenleistung dafür war, ist unklar. Der Vorwurf lautete, dass sich Pilatus mit dieser Zahlung einen 577 Millionen Franken schweren PC-7-Auftrag aus dem Jahr 2012 gesichert haben könnte. Andererseits könnte es sich auch um ein legitimes Kompensationsgeschäft handeln. Die indische Antikorruptionsbehörde eröffnete daraufhin eine Voruntersuchung.

Laut der «Times of India» drängt die indische Luftwaffe nach der nun erzielten Einigung auf die Wiederaufnahme der Beziehungen zu Pilatus; es geht dabei unter anderem um den Unterhalt der PC-7-Flotte. Zudem könnte Pilatus bei einem Folgeauftrag für 38 Maschinen zum Zug kommen. Pilatus nimmt zum Fall keine Stellung.

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