Pierin Vincenz weiter in U-Haft

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Strafverfahren Der frühere Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz sitzt auch nach gut einem Monat weiterhin in Untersuchungshaft. Das bestätigt die Zürcher Staatsanwaltschaft auf Nachfrage. Noch vergangene Woche war spekuliert worden, dass Vincenz vor Ostern freikommen könnte. Diese Vermutung hatte der «Tages-Anzeiger» in die Welt gesetzt und sich dabei laut eigenen Angaben auf «zwei gut informierte Quellen» gestützt. Laut diesen, so die Zeitung weiter, seien «die nötigen Untersuchungen und Befragungen für den Moment abgeschlossen», und es bestehe keine Verdunkelungsgefahr mehr. Verifizieren liess sich diese Meldung jedoch nicht – bis gestern: «Pierin Vincenz befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft», bestätigt nun die Zürcher Staatsanwaltschaft auf Anfrage von «Tagblatt Online». Vincenz war Anfang März wegen des Verdachts auf ungetreue Geschäftsbesorgung verhaftet worden. Er soll sich bei zwei Firmenübernahmen im Umfeld Raiffeisens und der Kreditkartenfirma Aduno persönlich bereichert haben. Vincenz bestreitet die Vorwürfe. Es gilt die Unschuldsvermutung. (tn)