Paris: Staatlicher Bergbaukonzern

PARIS. Frankreich will einen staatlichen Bergbaukonzern aus dem Boden stampfen und damit seinen Zugriff auf begehrte Industrierohstoffe verstärken. 400 Mio. € Steuergeld sollen in den nächsten fünf bis sieben Jahren in das neue Unternehmen investiert werden.

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PARIS. Frankreich will einen staatlichen Bergbaukonzern aus dem Boden stampfen und damit seinen Zugriff auf begehrte Industrierohstoffe verstärken. 400 Mio. € Steuergeld sollen in den nächsten fünf bis sieben Jahren in das neue Unternehmen investiert werden. Die Compagnie nationale des mines de France (CMF) soll im In- und Ausland Bodenschätze heben, wie Industrieminister Arnaud Montebourg sagte. Frankreich brauche etwa das Metall Lithium für Elektrobatterien und den Halbleiter Germanium für Glasfaserkabel. Mit der CMF «werden wir unsere nationalen Interessen schützen», sagte Montebourg. Beträchtliche Goldreserven etwa verspricht sich der Minister im Überseegebiet Französisch-Guyana in Südamerika. Zudem blickt er auf Zentralasien und Afrika. (rtr)

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