Paradeplatz
Zuhause bleiben mit Ducrot, Maurers Schützenhilfe für Berset – und Souvenirstand statt Museum für die Swissair

Ein Blick auf die etwas anderen Wirtschaftsgeschichten der Woche: Die neuesten «Paradeplatz»-Meldungen.

SaW-Redaktion
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SBB-Chef Vincent Ducrot.

SBB-Chef Vincent Ducrot.

Bild: Alessandro Della Valle / Keystone

Dass die SBB von Vincent Ducrot in der Krise funktionieren, hat die Bahn bewiesen. Doch kann sie auch Normalität? Zweifel sind angebracht. In der Romandie fielen in den letzten Tagen wegen Lokführermangels etliche Züge aus. Bis Ende Oktober bleibe die Situation dort und in der Region Zürich «besonders angespannt», schreibt die Bahn. Aus Sicht der SBB gilt also weiterhin: Bleiben Sie zuhause!

Die Covid-Krise hat die Digitallücke in der Bundesverwaltung schonungslos offengelegt, insbesondere in Alain Bersets Gesundheitsamt. Da ist die Auszeichnung, die das Amt – wenn auch nur im Schlepptau von Ueli Maurers Informatikamt – diese Woche in einem internationalen eGovernment-Wettbewerb fürs Covid-Zertifikat einheimsen konnte, sicher Balsam auf die vielen offenen Wunden.

Das Swissair-Grounding jährt sich an diesem 2. Oktober zum 20. Mal. Von einem Museum will Flughafen-Chef Stephan Widrig allerdings nichts wissen, wie er jüngst im Interview mit dieser Zeitung festhielt: «Wir wollen die Geschichte erzählen von Marken, die Zukunft gestalten, nicht in der Vergangenheit schwelgen.» Das gilt allerdings nicht, wenn sich damit Geld verdienen lässt: So bewirbt sein Flughafen derzeit auf einer eigens eingerichteten Fläche den Verkauf von allerlei Swissair-Artikeln.

Fertig Swissair.

Fertig Swissair.

Steffen Schmidt / KEYSTONE

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