Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Panetarium setzt täglich aufs Handwerk

Mit hausgemachter Zwischenverpflegung hat die Panetarium AG in der Region expandiert – in einem heiss umkämpften Markt.
Thorsten Fischer
Die Panetarium AG ist im Jahr 2004 gegründet worden. Heute beschäftigt sie rund 80 Mitarbeitende in sechs Filialen. (Bild: Mareycke Frehner (Sirnach-Gloten))

Die Panetarium AG ist im Jahr 2004 gegründet worden. Heute beschäftigt sie rund 80 Mitarbeitende in sechs Filialen. (Bild: Mareycke Frehner (Sirnach-Gloten))

Vielen, die mit dem Zug aus der Ostschweiz nach Zürich pendeln, ist das Panetarium ein Begriff. Prominent am Bahnhof Wil gelegen, sticht es auch Passagieren ins Auge, die nicht in Wil zu- oder aussteigen. Das Familienunternehmen, das sich als Holzofenbäckerei mit Hausgemachtem für unterwegs versteht, begrüsst aber nicht nur in Wil täglich Kunden und Gäste. Das Panetarium ist an fünf weiteren Standorten in der Region präsent: Bronschhofen, Uzwil, Schwarzenbach, Sirnach und Herisau. Insgesamt werden 80 Mitarbeiter beschäftigt.

Einen Blick hinter die Kulissen am Sitz in Sirnach-Gloten werfen konnten diese Woche Ostschweizer Firmen- und Finanzchefs – im Rahmen der Reihe «Gesichtspunkte» des Beratungsunternehmens PwC und des St. Galler Tagblatts. Josef Neff, Geschäftsführer der Panetarium AG, machte deutlich, dass das Unternehmen an sämtlichen Standorten Wert auf ein stimmiges Gesamtkonzept legt. Etwas, das für die Produkte ohnehin gilt, und das laut Neff Voraussetzung für einen lang anhaltenden Erfolg ist. Die Kunden müssten den typischen Charakter eines Produkts immer wieder in unveränderter Qualität wahrnehmen können.

Bei Panetarium wird dieses Ziel laut Neff damit erreicht, dass erstklassige Rohstoffe verwendet werden. Als handwerkliche Bäckerei, Holzofenbäckerei und Feinbäckerei liegt der Schwerpunkt bei gebackenen Produkten. «Ein rechtes Brot braucht weder Hilfsstoffe noch Konservierungsmittel, schon sicher keine Aromastoffe. Die Natur ist nicht zu übertreffen, sie braucht nur Zubereitung mit Know-how und Zeit» – lautet die Philosophie des Panetariums.

Das Kundensegment, das damit erreicht werden soll, ist breit, wie ein Blick auf das Angebot an den Standorten zeigt. Gipfel, Kaffee, Brötchen, Sandwiches und Snacks für unterwegs, dazu weitere Verpflegung im Innern des Panetariums.

Mitbewerber sind zahlreich

Dass die Herausforderungen vielschichtig sind, zeigte das Podiumsgespräch unter Leitung von Jürg Ackermann, stv. Chefredaktor des St. Galler Tagblatts. Zum einen sei die Trennung von Familie und Unternehmen anspruchsvoll. So arbeitet nicht nur das Gründerehepaar Josef und Elisabeth Neff im Unternehmen, sondern ebenso vier der sechs Söhne. Und klar ist, dass sich der Betrieb täglich im Markt gegen eine breite Konkurrenz behaupten muss. Bekanntlich herrscht in der Verpflegungsbranche generell ein Überangebot. Als Panetarium-Konkurrenten fallen einem allgemein Bäckereien, aber auch die Angebote grosser Detailhändler ein. Letztlich ist aber jeder Anbieter von Essen und Verpflegung ein Mitbewerber. Das Rezept, das Panetarium dagegen setzt, ist laut Neff ihr bisher bewährtes. Produkte «handwerklich und ohne Hilfsstoffe herzustellen und frisch und herzlich» in den Filialen zu präsentieren.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.