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Ostschweizer Wirtschaft bewegt sich seitwärts

Die Weltkonjunktur dürfte einen Zenit überschritten haben, globale Unwägbarkeiten halten an – das belastet die Dynamik der hiesigen Exportindustrie. Trübsal blasen mag aber keine Branche
Thomas Griesser Kym
Die Ostschweizer Industrie spürt eine Abschwächung der Dynamik im Euroraum. (Bild: PD)

Die Ostschweizer Industrie spürt eine Abschwächung der Dynamik im Euroraum. (Bild: PD)

Im Januar hat der Konjunkturindex der Region St. Gallen-Appenzell einen Höhepunkt erreicht, und seit Frühling tendiert er seitwärts (siehe Grafik). Im Oktober hat er nach der September-Erholung wieder etwas nachgegeben.

Laut der jüngsten Analyse der Beratungsfirma Ecopol dreht vor allem der Konjunkturmotor im Euroraum etwas weniger schnell als bisher. Als Folge sind die Exporte aus der Region St. Gallen-Appenzell im dritten Quartal schwächer gewachsen als in der Vorjahresperiode, und gegenüber dem zweiten Quartal sind sie gar um 4,7 Prozent gesunken. Immerhin sind die Ausfuhren in Nicht-Euro-Länder gestiegen, und insgesamt erfreulich entwickelt hätten sich die Exporte von Chemie und Pharma, Präzisionsinstrumenten, Nahrungs- und Genussmitteln sowie Elektro und Elektronik. Im Minus lagen Maschinen, Fahrzeuge und Metalle.

«Erste Abkühlungstendenzen»

«Der Industriemotor in der Region St. Gallen-Appenzell läuft nach wie vor gut, allerdings zeigen sich erste Abkühlungstendenzen», schreibt Ecopol-Ökonom Peter Eisenhut. Das kleinere Exportwachstum spiegle sich in einer Abschwächung des Produktionsanstiegs, und Ertragslage und Auftragsbestand stagnierten. Dennoch zeigen sich die einzelnen Industriebranchen grosso modo weiterhin zuversichtlich.

Im Hoch bleibe die Bauwirtschaft. Im Sommer und Herbst habe der Aufschwung angehalten, und die Aussichten blieben hauptsächlich im Ausbaugewerbe gut. Im Hoch- und Tiefbau dagegen dürfte sich die Geschäftslage in den kommenden Monaten etwas eintrüben. Eine Rolle spielt gewiss auch der Winter.

Detailhandel hofft auf Weihnachtsgeschäft

Im Detailhandel sind die Umsätze im dritten Quartal gesunken, womit sich zaghafte Aufschwungtendenzen der Vorperiode nicht bestätigt hätten. Für die kommenden Monate mit dem Weihnachtsgeschäft erwartet die Branche bessere Geschäfte.

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