Immobilien

Mieten wird im Kanton St.Gallen etwas billiger

Gesamtschweizerisch zeigt der Mietindex von Homegate.ch im Dezember ein leichtes Plus. Im Kanton St.Gallen und im Appenzellerland sanken die Mieten aber leicht.

Kaspar Enz
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Die Angebotsmieten im Appenzellerland und in St.Gallen gingen im Dezember etwas zurück.

Die Angebotsmieten im Appenzellerland und in St.Gallen gingen im Dezember etwas zurück.

Bild: Nana do Carmo

Gesamtschweizerisch stiegen die Angebotsmieten im Dezember 2020 gegenüber dem November um 0,17 Prozent. Im Jahresverlauf stiegen die Mieten damit um 0,88 Prozent, wie der Mietindex zeigt, den der Immobilienmarktplatz Homegate.ch zusammen mit der Zürcher Kantonalbank erstellt.

Besonders im Kanton Zug stiegen die Mieten im Dezember stark an (+1,9%), aber auch in den Kantonen Genf, Zürich, Luzern stiegen die Mieten um jeweils rund 0,5 Prozent. Die deutlichsten Rückgänge verzeichnete der Mietindex in Nid- und Obwalden um jeweils knapp 0,6 Prozent.

Im Jahresverlauf stiegen die Mietpreise

Ebenfalls einen Rückgang verzeichnete der Kanton St.Gallen. Hier sanken die Angebotsmieten laut Homegate.ch um 0,18 Prozent im Vergleich zum November. Auch im Appenzellerland zeigt der Trend mit -0,29 leicht nach unten. Im Jahresverlauf sind die Mieten aber in der ganzen Ostschweiz eher gestiegen. Im Kanton St.Gallen lagen sie im Dezember 2020 um 0,62 Prozent höher als Ende 2019.

Deutlich stärker stiegen die Mieten im Jahresverlauf in den beiden Appenzell (+2,74 %) und im Thurgau (+2,5 %). Im Thurgau stiegen denn laut Homegate.ch auch im Dezember die Mieten weiter an.

Moderate Entwicklung in der Stadt St.Gallen

Deutlich gestiegen sind die Mieten im Dezember auch in manchen Städten, vor allem in Zürich (+0,64) und Genf (+0.69). Diese verzeichneten auch im Jahresverlauf die höchsten Steigerungen. In Zürich stiegen die Angebotsmieten seit Dezember 2019 um 2,9, in Genf um 2,3 Prozent. Moderat war dagegen die Entwicklung in der Stadt St.Gallen. Hier stiegen die Angebotsmieten im Jahresverlauf um 1 Prozent. Im Vergleich zum November gingen sie im Dezember sogar um 0,39 Prozent zurück.