Industrie
Corona sorgt für deutlichen Umsatzrückgang bei Starrag Group

Im zweiten Halbjahr hat sich die Lage für den Rorschacherberger Maschinenbauer zwar etwas aufgehellt. Der Einbruch des Luftfahrtsektors hinterlässt aber deutliche Spuren.

Kaspar Enz
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Hauptsitz der Starrag in Rorschacherberg.

Hauptsitz der Starrag in Rorschacherberg.

Die Coronapandemie hat die Entwicklung der Maschinenindustrie 2020 insgesamt stark beeinflusst. Auch für die Starrag Group war das vergangene Geschäftsjahr durch Corona geprägt. Die Kunden in sämtlichen Abnehmerindustrien und Regionen hielten sich mit Investitionen spürbar zurück. Die Neubestellungen gingen 2020 um 44 Prozent zurück.

Dieser überdurchschnittliche Rückgang sei vor allem auf den historischen Einbruch des Luftfahrtsektors zurückzuführen, der für das Rorschacherberger Unternehmen sehr wichtig ist. Im zweiten Halbjahr schloss der Maschinenbauer aber wieder besser ab. Zusammen mit Neuaufträgen in diesem Jahr deute dies auf eine Erholung hin, wie es in einer Mitteilung heisst. Trotzdem verzeichnet Starrag mit einem Umsatzrückgang um 29 Prozent auf 297 Millionen Franken.

Trotz des Rückgangs des Auftragsbestandes auf 174 Millionen sichere der aktuelle Arbeitsvorrat die Auslastung für das laufende Jahr.

Gestärkt aus der Krise

Zuversichtlich stimmt die weltweit tätige Gruppe, dass die Starrag Group 2020 intern gestärkt werden konnte. Insbesondere seien Prozesse optimiert worden. Die Funktionen Vertrieb, Supply-Chain-Management und Produktion werden gruppenweit besser koordiniert. Zusammen mit Massnahmen zur Aufwandreduktion konnten im Berichtsjahr rund 20 Millionen Franken eingespart werden, heisst es in der Mitteilung.

Trotz eines Betriebsgewinns unter dem Vorjahr geht die Starrag von einem, ausgeglichenen Ergebnis für 2020 aus.