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Sieger beim WTT Young Leader Award 2019 sind die Teams St.Galler Kantonalbank und Fehr Braunwalder.

Das beherrschende Thema des Abends an der Preisverleihung in der St.Galler Tonhalle ist die Künstliche Intelligenz. KI-Experte und Unternehmer Andreas Göldi ruft Ostschweizer Unternehmen zu mehr Mut zum Experimentieren auf.
Stefan Borkert
WTT Young Leader Award 2019: Sieger in der Kategorie Marktforschung ist das Team St. Galler Kantonalbank mit Pascal Koller, Matthias Bleiker, Adel Fazlic, Yves Grundlehner und Benjamin Hasler. Bild: Lisa Jenny

WTT Young Leader Award 2019: Sieger in der Kategorie Marktforschung ist das Team St. Galler Kantonalbank mit Pascal Koller, Matthias Bleiker, Adel Fazlic, Yves Grundlehner und Benjamin Hasler. Bild: Lisa Jenny

Der Eigenmietwert wird abgeschafft. Das hat Auswirkungen auf die Banken. Die St.Galler Kantonalbank wollte es genau wissen und beauftragte ein Studententeam der Fachhochschule St.Gallen (FHS) damit, herauszufinden, wie die Bank reagieren soll und wie Kunden mit dem Thema umgehen, wenn es eintritt. Das Team schaffte den ersten Platz am Young Leader Award der Wissenstransferstelle (WTT) der FHS. Bei der gestrigen Preisverleihung in der Tonhalle St.Gallen siegte es in der Kategorie Marktforschung.

Das Team hatte für die SGKB unter anderem ausgerechnet, was die Auswirkungen auf die Bilanz und Erfolgsrechnung sein werden. Es hat Vorschläge erarbeitet für einen Onlinerechner und neue Produkte für die Kunden. Auf dem zweiten Rang landete das Team ­Leica Geosystems, das einen Markteintritt für Vermessungstechnologien in den USA erarbeitet hat. Den dritten Platz eroberte das Team Energieagentur St.Gallen, das Verbesserungen für energetische Sanierungskonzepte entwickelte.

Sieger in der Kategorie Managementkonzeption ist das Team Fehr Braunwalder AG mit Christoph Wyss, Valentin Paurevic, Carlo Calzavara, Saskia Bhend, Dennis Huber und Letizia Cicia. Bild: Lisa Jenny

Sieger in der Kategorie Managementkonzeption ist das Team Fehr Braunwalder AG mit Christoph Wyss, Valentin Paurevic, Carlo Calzavara, Saskia Bhend, Dennis Huber und Letizia Cicia. Bild: Lisa Jenny

In der Kategorie Managementkonzeption überzeugte die Jury das Team Fehr Braunwalder. Die St.Galler Firma ist im digitalen Holzbau führend, und ihre Werkzeugkiste kennt so gut wie jeder Zimmermann. Fehr Braunwalder will auf den deutschen Markt expandieren. Dafür haben die Studierenden ein Konzept entwickelt, das die Kundenbedürfnisse in den ­Vordergrund stellt und die ursprüngliche Idee der Firma, nur mit einem Onlineshop anzufangen, um persönliche Kundenberatung erweiterte. Zimmerleute wollen einen direkten Ansprechpartner. Das verteuert zwar den Markteintritt, bringt aber auch höhere Erfolgschancen, fand das Team heraus.

Digitalisierung und künstliche Intelligenz

Den zweiten Platz belegte das Team Swisslog Healthcare, das digitale Lösungen für chinesische Spitäler entwickelte. Auf Digitalisierung setzt auch die Zuger Mediterre. Dem Unternehmen für hochwertige Lebensmittel geht es um eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Produkte. Hier schlugen die Studenten eine Blockchain-Lösung vor. Die Sieger in beiden Kategorien erhalten je ein Preisgeld von 6000 Franken, die zweiten Plätze je 3000 und die dritten Plätze je 2000 Franken.

Andreas Göldi, KI-Experte und Serienunternehmer. Bild: Lisa Jenny

Andreas Göldi, KI-Experte und Serienunternehmer. Bild: Lisa Jenny

Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) waren die beherrschenden Themen des Abends, durch den WTT-Leiter Peter Müller engagiert führte. Anderas Göldi, ein Ostschweizer Pionier in Sachen KI, erklärte, dass die Ostschweiz und auch Europa gegenüber den USA gar nicht so schlecht dastünden. Er forderte allerdings gerade auch die Ostschweizer Unternehmen auf, mehr Mut zum Experimentieren zu zeigen und mehr Mut zum Scheitern. Daraus gelte es zu lernen, und das bringe dann auch den Erfolg.

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