Ohne Traum kein Podestplatz

ST. GALLEN. Inspiration ist wichtig, ob man nun Spitzensport betreibt oder im Arbeitsalltag ist.

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ST. GALLEN. Inspiration ist wichtig, ob man nun Spitzensport betreibt oder im Arbeitsalltag ist. Eine Erkenntnis, die der Gesprächsteil mit dem Liechtensteiner Marco Büchel – er nahm während seiner Skiweltcup-Karriere bis 2010 mehrfach an olympischen Spielen und Weltmeisterschaften teil – und Heike Bruch, HSG-Professorin für Leadership, zutage brachte. Bruch fand es lobenswert, wenn eine Firma Mitarbeitende inspiriere, warnte aber auch, es sei kontraproduktiv, dies sofort mit Kennzahlen kontrollieren zu wollen.

Büchel erklärte, um in irgendeinem Bereich zur Weltspitze zu gehören, brauche man statistisch gesehen 10 000 Trainingsstunden. Im Sport dauert dies – anders als im Beruf – wegen körperlicher Erholungsphasen bis zu 10 Jahren. «Man muss daher Leidenschaft und einen Traum haben», sagte Büchel. (T. F.)