Notenstein baut Vermögenverwaltungsgeschäft aus

ST.GALLEN. Die Konsolidierung unter den Schweizer Vermögensverwaltern schreitet weiter voran. Notenstein übernimmt eigenen Angaben vom Freitag zufolge den grössten Teil der Kundenvermögen der Landesbank Baden-Württemberg Schweiz.

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Zur Jahresmitte verwaltete das Geldhaus rund 1 Milliarden Franken. Mehrere Mitarbeiter wechseln zum St. Galler Institut. Hintergrund der Transaktion sei die strategischen Neuausrichtung der LBBW Gruppe. Die Raiffeisen-Tochter Notenstein verwaltet einschliesslich Tochtergesellschaften 29 Milliarden Franken an Vermögen.

«Die Übernahme des Kundenvermögens unterstreicht unsere langfristig orientierte Strategie im Private Banking mit dem Ausbau von Marktanteilen in ausgewählten Schlüsselmärkten», erklärte Notenstein-Chef Adrian Künzi.

Die beiden Banken arbeiteten seit Jahren zusammen. So beziehe LBBW Dienstleistungen im Handel, Administration und Informatik von Notenstein. Den Transaktionspreis legten die Parteien nicht offen.
Die höheren Anforderungen der Regulatoren drängen immer mehr kleineren Vermögensverwalter aus dem Schweizer Markt. Auch die Commerzbank und die Dresdner Bank hatten ihre Schweizer Privatbanken verkauft.

Gab es 2008 noch 185 Institute in der Schweiz, die hauptsächlich Gelder von reichen Privatkunden betreuten, ist dieser Wert inzwischen auf 151 gesunken. Die Beratungsgesellschaft PwC schätzt, dass davon ein weiterer Viertel verschwinden dürften. (sda)

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