Norgren verlässt Balterswil

BALTERSWIL. Der britische Industriekonzern IMI plant, die Produktion seiner Hinterthurgauer Tochterfirma Norgren AG in den nächsten sechs Monaten von Balterswil zu zwei IMI-Firmen in Deutschland und der Tschechischen Republik zu verlagern.

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BALTERSWIL. Der britische Industriekonzern IMI plant, die Produktion seiner Hinterthurgauer Tochterfirma Norgren AG in den nächsten sechs Monaten von Balterswil zu zwei IMI-Firmen in Deutschland und der Tschechischen Republik zu verlagern. Laut dem Norgren-Personalverantwortlichen Franz Imhof gehen dadurch die Stellen von «maximal einem Dutzend Beschäftigten» verloren. Diese stellen Komponenten für Pneumatikventile her, die in Maschinen gebraucht werden. Laut Imhof will IMI mit der Verlagerung die Produktion in Kontinentaleuropa auf weniger Standorte konzentrieren und so Kosten sparen. Erhalten bleiben die Arbeitsplätze der drei Dutzend Norgren-Beschäftigten in Vertrieb, Engineering und Prototypenbau. Sie sollen aber in neue Büros und Labors im Raum Winterthur oder Frauenfeld zügeln. (T. G.)