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Neuer CEO forciert den Kulturwandel

Novartis Nach dem Ende der achtjährigen Ära des Amerikaners Joseph Jimenez will der neue Novartis-Chef Vasant Narasimhan einen Kulturwandel im Basler Pharmakonzern durchsetzen. Es soll weniger Hierarchie und Bürokratie geben. In der Vergangenheit habe Novartis eine hierarchische Führungskultur gehabt, wo die Befehle von oben gekommen seien, sagte der 41-jährige gebürtige Inder mit US-Pass gestern vor den Medien in Basel. Narasimhan übernimmt am 1. Februar das Amt des Konzernchefs vom 58-jährigen Jimenez.

Inspirierte Angestellte, die ihre guten Ideen weiterverfolgen dürften, seien die Besten, sagte Narasimhan. Deshalb wolle man bürokratische Hindernisse beseitigen. «Wir wollen, dass die guten Ideen gewinnen und nicht die Hierarchie.» Dafür brauche es ­einen Kulturwandel, um eine schlagkräftigere, inspiriertere und unbürokratischere Organisation zu werden. Diesen solle die nächste Welle von Führungskräften verkörpern. Narasimhan will das Unternehmen auch zu einer «datenorientierten, digital gestützten Organisation» machen.

«2017 war ein gutes Jahr»

Sein Vorgänger Jimenez überliess Narasimhan bereits nach wenigen Worten die grosse Bühne an der Bilanzmedienkonferenz: «Ich lasse Novartis in guten Händen. Vas, viel Glück!» Nach zwei sogenannten Übergangsjahren hat der Basler Pharmakonzern in der letzten Zeit wieder die Kurve zurück auf den Wachstumspfad gekriegt. «2017 war ein gutes Jahr», sagte Jimenez auf seiner letzten Medienkonferenz. Trotz des abgelaufenen Patentschutzes des Kassenschlagermedikaments Glivec habe Novartis den Umsatz um 1 Prozent auf 49,1 Milliarden ­Dollar gesteigert. In Lokalwährungen – also ohne Wechselkurseffekte – betrug das Plus 2 Prozent. Der ­Betriebsgewinn kletterte um 4 Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar. Dabei halfen neben den Wachstumstreibern auch Produktivitätsfortschritte und geringere Abschreibungen. Der Reingewinn verbesserte sich gar um 15 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar. Der Gewinnschub sei Minderheitsbeteiligungen zu verdanken, erklärte Finanzchef Harry Kirsch. Als Bremsklotz erwies sich indes die Generikasparte Sandoz, die vor allem in den USA unter starkem Preisdruck leidet. (sda)

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