Atomstreit - Iran

Neue Gespräche zwischen IAEA und Teheran im Januar

Vertreter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und des Iran wollen Mitte Januar in Teheran erneut zu Gesprächen über das umstrittene iranische Atomprogramm zusammentreffen. Der Beginn einer neuen Gesprächsrunde sei für den 16. Januar vereinbart worden.

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Das sagte der iranische Vertreter bei der IAEA, Ali Asghar Soltanieh, in Teheran laut iranischen Medienberichten. Bei Gesprächen mit IAEA-Vertretern am Donnerstag seien Fortschritte erzielt worden. Die Diskussion sei "konstruktiv und positiv" verlaufen.

Die IAEA kündigte für Freitag eine Erklärung von Delegationsleiter Herman Neckaerts in Wien zu den Gesprächen an. Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms nach Nuklearwaffen zu streben. Die Regierung in Teheran weist dies zurück.

Der Westen verhängte bereits eine Vielzahl von Sanktionen gegen den Iran, um das Land in den Verhandlungen über das Atomprogramm zu Zugeständnissen zu bewegen. Die US-Regierung fror am Donnerstag sämtliche US-Vermögenswerte von sieben weiteren Unternehmen und fünf Personen ein, wie das das Aussen- und Verteidigungsministerium in Washington mitteilten.

Zudem seien US-Bürgern jegliche Geschäfte mit den Betroffenen untersagt. Die Unternehmen und Einzelpersonen seien ins Visier der US-Behörden geraten, weil sie das iranische Regime und dessen Atomprogramm mit "Gütern, Technologie und Dienstleistungen" versorgt hätten, hiess es weiter.