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Ostschweizer Wirtschaftsleute treffen sich zum Speeddating mit Apéro

Erstmals hat eine Zusammenkunft des Netzwerks Ostschweiz und Partners Xing Ostschweiz virtuell stattgefunden.

Stefan Borkert
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Auch am Bildschirm verflog die Zeit im Nu beim Ostschweizer Netzwerktreffen.

Auch am Bildschirm verflog die Zeit im Nu beim Ostschweizer Netzwerktreffen.

Stefan Borkert

Geht das? Netzwerken virtuell? Nicht persönlich gemeinsam am Tisch sitzen und einen köstlichen Apéro geniessen? Es geht. Das Netzwerk Ostschweiz organisiert unter anderem in Kooperation mit Xing-Ostschweiz regelmässig Treffen an denen Unternehmer, CEOs, Kaderleute und an der Wirtschaft in der Region Interessierte zusammenkommen.

Hinter der Idee stecken Guido Hunke vom Netzwerk Ostschweiz und Urs Graf, der die Xing-Gruppe Ostschweiz moderiert. Kontakte sind oft das A und O für eine Unternehmung. Der eine braucht jemand, der Geschenkkörbe zusammenstellt, der andere einen Simultanübersetzer und wieder jemand anderes sucht Hilfe, weil die Gefahr eines Burnouts besteht. Ob Unternehmensberatung, Krisenmanagement, Partner für Produkte oder neue Marketingstrategien. Netzwerken ist der Stoff mit dem so manch eine Firma neuen Schub bekommt. Was andere als Filz und Vetternwirtschaft bezeichnen, ist für Wirtschaftsleute so manches Mal geradezu überlebenswichtig.

Guido Hunke ist Profi-Netzwerker.

Guido Hunke ist Profi-Netzwerker.

PD

Homeoffice, wenig Kontakt, keine Treffen, das darf in Zeiten der Digitalisierung während einer Pandemie doch kein Hindernis sein, dachte sich Guido Hunke und organisierte die erste Zusammenkunft des Netzwerks Ostschweiz virtuell mit Gästen, Gesprächen, Kennenlernen, Apéro und allem drum und dran. Da kam der neue Service von der Migros Ostschweiz gerade recht. Mfg verschickt Pakete in allen Grössen und Preisklassen. CEO Peter von Gunten berichtet von einer enormen Nachfrage. Und so haben alle Beteiligten, die sich zum Treffen angemeldet haben ein Paket mit speziellen Köstlichkeiten bekommen.

Als es dann zu Wochenbeginn endlich soweit war, fanden sich fast 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen. Die Zeit verging im Nu. Nach einer Vorstellungsrunde folgte ein Art Speeddating von zehn Minuten in virtuellen Räumen. Gruppen à vier Personen wurden gebildet. Aber nach Ablauf der Zeit gab es jeweils kein Pardon. Knall auf Fall wurden die Gruppen beendet. Im Plenum herrschte am Schluss gute Stimmung. Ob der Anlass erneut so stattfinden kann? Bestimmt. Allerdings ist bis jetzt als Nächstes ein reales Treffen in einer Destillerie geplant. Und wie sagte ein Teilnehmer? Destillerie und virtuell, das geht gar nicht. Dem pflichteten alle bei.