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NAHRUNGSMITTEL: Umbau schlägt Nestlé auf den Magen

Die Kurskorrekturen des neuen Chefs führen zu Gewinneinbruch und weniger Wachstum.

«Viele gute Dinge sind 2017 ­geschehen, aber sie werden sich erst ab diesem Jahr positiv auswirken.» Das sagte Nestlé-Chef Mark Schneider gestern vor den Medien. Positiv bewertet er etwa den Verkauf des US-Süsswarengeschäfts und die Übernahme des kanadischen Vitaminherstellers Atrium. Total stieg Nestlés Umsatz 2017 um magere 0,4 Prozent auf 89,8 Milliarden Franken. Auch das organische Wachstum fiel mit 2,4 Prozent unter die Vorjahreswerte. Nestlé verkaufte gut in Europa und Asien, kam aber in Nordamerika und Brasilien noch nicht auf Touren.

Anders als der frühere Chef Peter Brabeck, laut dem Nestlés Wachstum keine Grenzen kenne, fokussiert Schneider auf Profitabilität. Die Ausrichtung auf höherwertige, gesündere Produkte, die mehr Profit generieren sollen, gehe weiter. 2017 stieg die operative Marge von 16 auf 16,4 Prozent, und bis 2020 peilt Schneider 17,5 bis 18,5 Prozent an. Der Reingewinn sank 2017 wegen der Wertminderung der Sparte Hautgesundheit sowie wegen Restrukturierungskosten um 16 Prozent auf 7,2 Milliarden Franken. Bekanntlich hat Nestlé die Schliessung der Produktion der Haut­gesundheitssparte in Egerkingen mit 200 Angestellten angekündigt, und in Rorschach und Goldach fallen im Joint Venture Froneri mit Tiefkühlkost und Glace der Marken Frisco, Findus und Mövenpick 55 Stellen weg. «Kein Standort kann von der Restrukturierung ausgeschlossen werden», sagte Schneider. (sda/red)

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