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Nafta-Gespräche kommen voran

Freihandel In die festgefahrenen Verhandlungen über eine Reform des nordamerikanischen Freihandelsabkommens Nafta ist etwas Bewegung gekommen. «Wir haben endlich damit begonnen, über die Kernthemen zu sprechen, diese Runde war ein Schritt vorwärts», sagte der US-Handelsbeauftragte Robert Light­hizer nach Gesprächen mit der ­kanadischen Aussenministerin Chrystia Freeland und dem mexikanischen Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo. «Aber wir kommen nur sehr langsam voran», ergänzte Lighthizer.

Auch Freeland äusserte sich vorsichtig optimistisch. Die harten Verhandlungen der drei Staaten trügen langsam Früchte, ­erklärte sie. Gerade bei Tele­kommunikation, technischen Handelshürden und Gesundheitsschutz seien gute Fortschritte erzielt worden. Zuvor hatte Kanada eine Reihe von Kompromissvorschlägen vorgelegt, um US-Forderungen entgegenzukommen.

Die sechste von insgesamt sieben bislang geplanten Verhandlungsrunden hatte in der vergangenen Woche in Montreal begonnen. Angesichts der geringen Fortschritte äusserten Beobachter zunächst die Befürchtung, dass die USA die Gespräche abbrechen könnten. US-Präsident Donald Trump hatte sich über die seit 1994 bestehende Vereinbarung immer wieder kritisch geäussert und mit einem Ausstieg gedroht. Das Abkommen benachteiligt seiner Ansicht nach vor allem die heimische Autoindustrie und kostet Arbeitsplätze in den USA. (rtr)

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