Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Nähmaschinen: Bernina übertrifft die eigenen Erwartungen deutlich

Das Thurgauer Unternehmen hat vergangenes Jahr das Wachstumstempo gehalten und zeigt sich zuversichtlich. Die Belegschaft erhält einen ausserordentlichen Bonus.
Thomas Griesser Kym
Nähtest während der Montage einer Maschine im Bernina-Werk Steckborn. (Bild: PD)

Nähtest während der Montage einer Maschine im Bernina-Werk Steckborn. (Bild: PD)

Die Bernina in Steckborn, die Näh- und Sticksysteme herstellt, hat nochmals zugelegt. Der Umsatz, der 2017 von 186 Millionen auf 200 Millionen Franken gestiegen war, nahm auf 217 Millionen weiter zu. «Wesentlichen Anteil am Erfolg» hatten laut Bernina mehrere Modelle, die anlässlich des 125-Jahr-Jubiläums in einer goldenen Sonderedition hergestellt wurden. Die Nachfrage nach diesen Modellen habe die eigenen Erwartungen «deutlich» übertroffen. Im wichtigsten Vertriebsmarkt der Bernina, den USA, haben man am jährlichen Treffen des Fachhandels gar einen Allzeit-Verkaufsrekord erzielt.

Zum guten Geschäftsgang hätten alle Abteilungen und Geschäftsbereiche beigetragen. Mit dem Umsatzplus hat Bernina das Budget laut eigenen Angaben «deutlich übertroffen». Die Geschäftsleitung habe entschieden, allen Mitarbeitenden einen ausserordentlichen Bonus auszuzahlen. Dieser beträgt laut Firmensprecher Matthias Fluri «mindestens 25 Prozent eines Monatslohns».

Investitionen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

Der starke Franken hat die exportorientierte Bernina aber in den vergangenen Jahren unter Druck gesetzt. Geschäftsleiter Claude Dreyer kennt das Rezept, um diesen Kräften entgegenzuwirken: «Wir investieren überdurchschnittlich viel in neue Produkte und in Projekte, die zur langfristigen Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Fluri sagt denn auch, Bernina werde auch im laufenden Jahr weitere neue Produkte lancieren, und das Unternehmen erwarte «in jedem Fall ein stabiles Geschäft». Mit neuen und bewährten Modellen sei man gut positioniert, und die Marke Bernette, die vor acht Jahren als Reihe güns­tigerer Nähmaschinen lanciert worden war, soll gestärkt werden.

Bernina-Chef Claude Dreyer. (Bild: PD)

Bernina-Chef Claude Dreyer. (Bild: PD)

Bernina hat am Standort des Hauptsitzes in Steckborn 280 Mitarbeitende. In der ganzen Bernina-Textilgruppe sind 1200 Angestellte tätig. Das Unternehmen hat in Thailand ein zweites Werk. Bernina findet sich zusammen mit der Nähmaschinenhändlerin Crown und mit der Proxomed, die medizinische Therapie- und Trainingsgeräte anbietet, unter dem Dach der F. Gegauf Holding. Zählt man den Umsatz dieser drei Unternehmen zusammen, kommt man für 2018 auf 251 Millionen Franken nach 235 Millionen und 218 Millionen in den Vorjahren.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.