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Nächster Schliff für Frontify

Das St. Galler Jungunternehmen Frontify AG ist kein Rohdiamant mehr. Vielmehr glänzt das Unternehmen aus dem IT-Cluster St. Gallen bereits und gewinnt den Startfeld-Diamanten.
Stefan Borkert
Andreas Frischler, Geschäftsführer der Frontify AG, bekommt von Jurypräsident Roland Ledergerber den ersten Preis überreicht. (Bild: Benjamin Manser)

Andreas Frischler, Geschäftsführer der Frontify AG, bekommt von Jurypräsident Roland Ledergerber den ersten Preis überreicht. (Bild: Benjamin Manser)

ST. GALLEN. Die Gesichter der Frontify-Mannschaft strahlen wie der Diamant, den Geschäftsführer Andreas Fischler in der Hand hält. Eben ist das Jungunternehmen mit dem ersten Platz beim Ostschweizer Start-up-Preis Startfeld-Diamant ausgezeichnet worden. Das Preisgeld beträgt 30 000 Franken. Die vier weiteren Finalisten erhalten immerhin noch Schecks mit je 5000 Franken und auch einen Diamanten überreicht.

«Coole Geschäftsideen»

«Natürlich haben wir uns mit dem Ziel beworben, auch zu gewinnen», sagt Fischler. Er ist seit zwei Jahren bei Frontify. Vor drei Jahren hat Roger Dudler das Unternehmen gegründet. Der Fussballfan hält sich lieber im Hintergrund. Selbstverständlich war für Fischler der Sieg nicht. Es habe Spass gemacht, die anderen Finalisten kennenzulernen und die hätten auch ganz schön coole Geschäftsideen. Er bedankte sich für das Vertrauen in die Geschäftsidee von Frontify bei der Jury, allen voran beim Präsidenten der Geschäftsleitung der St. Galler Kantonalbank (SGKB), Roland Ledergerber, der die Preise gestern abend am Hauptsitz der Bank überreichte.

Der Preis ist dieses Jahr zum fünften Mal verliehen worden. Mit dem Preis für junge und innovative Unternehmen werden jährlich fünf Jungunternehmen mit Beratung, Schulung und einem Preisgeld von insgesamt 50 000 Franken von der St. Galler Kantonalbank unterstützt und gefördert. Zudem erhalten die Jungunternehmen Zugang zu einem breiten Wissens- und Kontaktnetzwerk in der ganzen Ostschweiz. Insgesamt 31 Jungunternehmen haben sich für den Jungunternehmerpreis beworben. Peter Frischknecht, Präsident des ebenfalls involvierten Vereins Startfeld, betonte, dass das eine gute Zahl sei und zeige, wie stark, innovativ und visionär die Ostschweiz doch sei. Albert Koller, Leiter Privat- und Geschäftskunden bei der SGKB, sagte, dass es sich bei den Finalisten zunächst um Diamanten handle, die noch Konturen annehmen müssten, aber bereits den ersten Schliff erhalten hätten und begännen zu glänzen. Insofern hat Frontify gestern den nächsten Schliff erhalten.

Online-Werkzeugkasten

Das 2013 gegründete Start-up hat eine Online-Plattform entwickelt, auf der andere Firmen ihre Design-Anleitungen erfassen und externen Dienstleistern zur Verfügung stellen können. Statt wie früher solche Corporate-Design-Manuals in statischer PDF-Form zu erstellen und per E-Mail zu verteilen, ist die aktuelle Version mit allen benötigten Elementen, wie Logo, Schriften, Farben, Bildern, jederzeit und überall online erhältlich. Diese Lösung ist insbesondere gedacht für den Einsatz im digitalen Bereich. Gerade weil sich hier die Anzahl der Kommunikationsmittel in den letzten Jahren vervielfacht habe, sei es für Unternehmen zunehmend anspruchsvoller geworden, einen einheitlichen und konsistenten Markenauftritt sicherzustellen, erklärte Ledergerber. Mit dem Online-Werkzeugkasten von Frontify liessen sich oft viele hundert Seiten starke Designhandbücher einfacher, aktueller und kostengünstiger gestalten. Bereits würden Unternehmen wie BMW, Swisscom und die Lufthansa zu den Kunden zählen, und auch die SGKB.

Die vier weiteren mit einem Diamanten ausgezeichneten Finalisten des Startfeld Diamants sind die Eturnity AG aus St. Gallen, Ipaster aus Buchs, Inlabtec aus St. Gallen und der Online-Shop und Töffli-Spezialist Mofakult aus Frauenfeld.

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