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Kommentar

Nachhaltige Geldanlagen: Es lohnt sich doppelt

Banken setzen auf «grüne» Anlagen. Aus Konsumentensicht kann sich das lohnen.
Maurizio Minetti
Maurizio Minetti.

Maurizio Minetti.

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort der Stunde. Kaum ein Unternehmen kann es sich noch erlauben, dieses Thema zu verschmähen. Gemüse? Wird nachhaltig angebaut! Kleider? Stellen wir nachhaltig her! Selbst das Schweizer Fernsehen SRF will Filme und Serien künftig unter Berücksichtigung des CO2-Fussabdrucks produzieren.

Nun rücken auch die hiesigen Banken die Nachhaltigkeit ins Zentrum. Hier geht es vor allem darum, dass zum Beispiel in den Anlagefonds keine Aktien von Firmen drinstecken, die verantwortungslos mit der Umwelt umgehen. Dass mit der Luzerner Kantonalbank die grösste Zentralschweizer Staatsbank entsprechende UNO-Standards einführt, ist nur der jüngste Beweis für den Nachhaltigkeitsschub, der seit Monaten anhält. Andere Banken setzen zum Teil auf andere Labels. Der gemeinsame Nenner ist, dass künftig sämtliche Finanzflüsse mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens in Einklang gebracht werden sollen. Daran führt kein Weg vorbei.

Diese Entwicklung ist begrüssenswert. Doch sie steht erst am Anfang. Wichtig ist darum, dass Konsumenten mit ihrem Portemonnaie entscheiden, welche Gemüseproduzenten, welche Kleiderhersteller und welche Banken für ihr Engagement belohnt werden sollen. Bei Geldanlagen dürfte der Umstand helfen, dass laut Studien nachhaltige Investments nicht schlechter rentieren als normale – oft sogar noch besser. Nachhaltig investieren lohnt sich also gleich doppelt.

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